Makatea hat geschrieben: ↑So 8. Mär 2026, 01:10
Es geht um die Viskosität.
Altes Motoröl mag billig sein, aber je kürzer die Kohlenstoff-Ketten sind, desto besser löst es verhärtetes Öl.
Dann nimm doch Aceton, mag die Reaktion sein, aber das verdunstet zu schnell.
Zunächst einmal habe ich nichts von Altöl geschrieben, sondern von Motoröl, wie man es in Baumärkten oder Tankstellen kaufen kann!
Als Schüler hatte ich einmal die Idee, Altöl zum Schmieren meiner Fahrradkette zu verwenden. Aber die Werkstatt, in welcher ich anfragte, redete mir das schnell wieder aus!
Und ja, je dünnflüssiger das Öl ist, desto bereitwilliger und schneller löst es Dinge, die es lösen kann.
Das Entscheidende aber bei Motoröl ist, daß es Additive enthält, welche seine Lösungsfähigkeiten erhöhen!
Mir würde es niemals einfallen, Nähmaschinenöl in meinen Fahrzeugmotor zu kippen, umgekehrt aber schon!
Auch wenn in alten Anleitungen der Veritassen genau davon dringend abgeraten wird - ausgerechnet!
Stünde bei mir Aceton zur Auswahl, dann würde ich anstelle dessen aber Brennspiritus verwenden, das Verharzungen bestens zu lösen vermag und die Probleme des Acetons nicht verursacht.
Bobo hat geschrieben: ↑So 8. Mär 2026, 06:14
Nö, nur die Bedienknöpfe von der Transporteurversenkung. Hat die sonst noch eine Maschine? Die sind aber klasse, wenn sie wieder funktionieren. Daß Dir da niemand was vormacht, ist eh klar
Diese Mechanik ist gängig freut sich aber bestimmt über Öl und Spiritus.
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Transporteurversenkungen haben etliche Maschinen, die der Köhler finde ich recht fein gemacht.
Meine bestimmt 17 Jahre Erfahrung habe ich nicht erwähnt, um anzugeben, sondern weil ich bei manchen Antworten das Gefühl hatte, man ginge davon aus, daß ich noch nie zuvor eine Nähmaschine gesehen hätte, die Anker gefunden hätte und nun nicht mehr weiter weiß.
Ok, Anker hatte ich noch nicht.
Ich habe ein wenig recherchiert.
Ich frage mich allerdings, ob Anker seine Seriennummern wie Naumann auch über alle Modelle vergeben hat.
In einem anderen Forum fand ich die Angabe, daß die betreffende Maschine wohl aus dem Jahr 1952 wäre, mit einer Seriennummer 1,6 Mio. Eine solche hat auch diese Maschine.
Naumann liegt in diesem Zeitraum bei mehr als dem Doppelten. Meine Klasse 24 liegt bei fast 3,9 Mio.
Die RR gibt es anscheinend auch neuer in Grün, aber bereits als Sockelnähmaschine, diese ist noch eine waschechte Flachbett mit den üblichen Maßen, inkl. Abstand der Scharnieraufnahmen.
Es gab auch noch die R, welche auch eine Zentralspulen Nähmaschine ist, sie hat aber noch einen Kurvenfadenhebel.
Mir scheint nun doch, daß die Maschine samt Tisch im Freien stand, vielleicht aber wenigstens überdacht. Sonst wäre der Schmutz auf ihr nicht erklärbar.
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