technische Zeichengeräte
Verfasst: Fr 13. Mär 2026, 00:15
Myriels Vorstellung hat mich animiert, in unseren Schubladen zu kramen und Zeichenwerkzeuge unserer Familie mal wieder an das Tageslicht zu holen. War auch höchste Zeit, die ersten Rastflecke und Ansätze von Grünspan müssen dringend weggeputzt werden.
In unserer Familie waren in jeder Generation ein paar Ingenieure vertreten.
Wobei häufig zuerst ein technischer Beruf erlernt wurde und kam das Ingenieurstudium. Ich habe zuerst eine Lehre als Maschinenbaubauzeichnerin abgeschlossen und danach Anlagenbau studiert, mein Vater zuerst Schlosser und dann Maschinenbaustudium, mein Großvater war vor dem Ingenieurstudium Modelltischler in einer Gießerei. In der Familie meines Mannes war es ähnlich. Wir hatten alle anscheinend Zirkelkästen der Firma Richter, unten stelle ich Beispiele von 3 Generationen ein,
Technische Zeichnungen wurden zuerst mit harten Bleistiften auf Transparentpapier vorgezeichnet und dann mit Ausziehtusche nachgezeichnet. Wobei hier alles standardisiert war von der Strichdicke, der Größe der Maßpfeile, bis zu den Schriftarten und Schriftgrößen.
In meiner Lehre Anfang der 1980iger Jahre mussten wir die Technischen Zeichnungen mit Ziehfedern "ausziehen" (d.h. mit schwarzer Tusche nachzeichnen), bevor wir dann mit den Tuschzeichengeräten arbeiten durften. Die am Anfang unvermeidbaren Tuschekleckse wurden nach dem trocknen mit Rasierklingen abgeschabt und danach wurde das Papier mit einem Glasfaserstiften wieder geglättet. Die Beschriftung erfolgt mit Redisfedern. Das betraf sämtliche technischen Zeichnungen egal ob Anlagenbau, Maschinenbau oder Architektur
Hier ein Link zu einem Video vom Industriemuseum Chemnitz. Dort geht es unter anderem um den Nullenzirkel der Firma Richter, den wir auch in unseren Zirkelkästen hatten. Dort wird kurz ein Konstruktionsbüro eingeblendet. Der Zeichensaal in meiner Ausbildung sah genauso aus.
https://www.youtube.com/watch?v=hMe3y8Xlle8
Tuschezeichengeräte -Wikipedia
In unserer Familie waren in jeder Generation ein paar Ingenieure vertreten.
Wobei häufig zuerst ein technischer Beruf erlernt wurde und kam das Ingenieurstudium. Ich habe zuerst eine Lehre als Maschinenbaubauzeichnerin abgeschlossen und danach Anlagenbau studiert, mein Vater zuerst Schlosser und dann Maschinenbaustudium, mein Großvater war vor dem Ingenieurstudium Modelltischler in einer Gießerei. In der Familie meines Mannes war es ähnlich. Wir hatten alle anscheinend Zirkelkästen der Firma Richter, unten stelle ich Beispiele von 3 Generationen ein,
Technische Zeichnungen wurden zuerst mit harten Bleistiften auf Transparentpapier vorgezeichnet und dann mit Ausziehtusche nachgezeichnet. Wobei hier alles standardisiert war von der Strichdicke, der Größe der Maßpfeile, bis zu den Schriftarten und Schriftgrößen.
In meiner Lehre Anfang der 1980iger Jahre mussten wir die Technischen Zeichnungen mit Ziehfedern "ausziehen" (d.h. mit schwarzer Tusche nachzeichnen), bevor wir dann mit den Tuschzeichengeräten arbeiten durften. Die am Anfang unvermeidbaren Tuschekleckse wurden nach dem trocknen mit Rasierklingen abgeschabt und danach wurde das Papier mit einem Glasfaserstiften wieder geglättet. Die Beschriftung erfolgt mit Redisfedern. Das betraf sämtliche technischen Zeichnungen egal ob Anlagenbau, Maschinenbau oder Architektur
Hier ein Link zu einem Video vom Industriemuseum Chemnitz. Dort geht es unter anderem um den Nullenzirkel der Firma Richter, den wir auch in unseren Zirkelkästen hatten. Dort wird kurz ein Konstruktionsbüro eingeblendet. Der Zeichensaal in meiner Ausbildung sah genauso aus.
https://www.youtube.com/watch?v=hMe3y8Xlle8
Tuschezeichengeräte -Wikipedia