inch hat geschrieben: ↑Mo 4. Mai 2026, 21:27
Meinen Glückwunsch, sieht aus, als ob du mächtig geackert hättest, bevor das Holz im Ofen so schön brennt!
Wie ist der aktuelle Stand mit Abgas-Filtern, musstest du irgendwas in der Richtung einbauen?
Hallo,
ähnliches hatte ich vermutet, aber eigentlich war alles einfacher als gedacht.
Alle verwendeten Bauteile /-gruppen, wie der Kaminofen selber und die "Verrohrung" des Schornsteins müssen den heutigen geltenden Vorschriften entsprechen, welche ich jetzt nennen könnte, aber es doch recht umfangreich werden würde. Grob kann man sagen, daß wohl kaum etwas nicht zulässiges als Neuteil angeboten wird!
Die wichtigsten Daten für den Bezirks-Schornstein sind die des Kaminofens, die sich aber auf dessem "Typenschild" befinden oder-/und dadurch ermittelbar sind.
Großes "Augenmerk" wird auf Brandschutz gelegt, was Mindestabstände zu nicht nachweislich "Nicht brennbar" angeht und dem vor dem Ofen befindlichen "Funkenschutz".
Aber auch eine Wand als "nicht brennbar" im Sinne der Vorschrift zu gestalten, ist garnicht so schwer und dessen finanzieller Mehr-Aufwand gegenüber einer "normalen Wand" mit Rigips vernachlässigbar.
Neben allem Dem muß natürlich auch die Funktion des Kaminofens in Verbindung mit dem Schornstein sicher gestellt sein!
Hierfür gibt es eine "DIN-Vorschrift" und ist danach alles erfüllt, so ist Alles auch funktionssicher!
Sowas wird auch als "Schornsteinberechnung" bezeichnet. Dafür gibt es aber auch im Internet kostenlose Programme, die mir bei der Wahl des Kaminofens sehr hilfreich waren.
Auch habe ich entsprechende Berechnung dem Schornsteinfeger bei der Abnahme vorgelegt.
Auch gibt es noch Mindesthöhen des Schornstein, die Sicher stellen sollen, daß austretende Abgase des Schornstein nicht wieder in´s Haus gelangen durch offene "Fenster und Türen" - sei´s im eigenem Haus oder des Nachbarn.
Zwar war alles bei Anfang eine "geballte Ladung" an Vorschriften, aber in der "Endbetrachtung" wüßte ich keine Vorschrift, die ich als unnütz bezeichnen würde, die grob: Brandschutz, Funktionssicherheit des Ofen und Ableitung der Abgase durch ausreichende Schornsteinhöhe sind.
Beim Betrieb solch eines Kaminofens wird trotzdem ein hohes Maß an Eigenverantwortung abverlangt, was mindestens beim verwendeten Brennmaterial und dessen Zustand und Zulässigkeit anfängt, über die "Überwachung" des Zustands des Kaminofens geht und - sehr wichtig: das "Ofenrohr" nicht übermäßig verdreckt ist, da sowas bei der "turnusmäßigen Schornsteinreinigung" nicht in dessen "Verantwortungsbereich" fällt und/oder nicht geprüft wird.
Wer meint, daß man "mal wieder" mit Vorschriften malträtiert wird, möchte ich sagen, daß ich eine Sichtung des Ofenrohrs bei der "turnusmäßigen Schornsteinreinigung" garnicht schlecht fände! Hier bekommt man eine objektive Aussage.
Jetzt noch zum Wetter: Glücklicherweise war es einen Tag nach Abnahme des Schornsteins und des Kaminofens mi dessen "Einbrennen des Lacks" (also gestern vor einer Woche) noch abends ausreichend kühl um den Kaminofen "normal", aber voll bestückt zu betreiben.
Eine sehr schöne Wärme und mehr als ich von dem Kaminofen erwartet hätte: Über 30 Grad Raumtemperatur bei offenem Fenster und einer Außentemperatur um den Gefrierpunkt.
Naja, bei "Sanierung" des Raums wurden ca. 85% mit einer Dämmung von mindestens 160mm versehen und nicht, weil es so gewollt war, sondern alles sehr "krumm" war und dieses auszugleichen galt.
Nochmals zum Wetter: Perfekt - dauerhafter schöner leichter Regen (könnt ein wenig mehr sein) - Es ist die Zeit der Einsaat und ohne Wasser gedeiht nichts!
Grüsse.