Ich habe zum Urkorn auch Traubenkernmehl gegeben, sehr aromatisch dadurch. Mein Mann meinte, welches Brotgewürz ich diesmal verwendete, nur nahm ich garkeines.

Der Sauerteig vom Einkornvollkorn, ist auch köstlich.
Wusstet ihr, dass es nicht minder wichtig ist, wie Mehl gemahlen wird? Es sollte in steingemahlen sein.
Grund: Nährstoffe, wie Proteine ( andere, hochwertigere Arten als heute!) und vor allem Vitamine und Mineralien, bleiben besser erhalten, da bei industirellen Mühlen zu viel Hitze entsteht. Ausserdem, je mehr Fette u. Öle im Korn beim Komplettvermahlen erhalten bleiben im Mehl, umso schneller wirds auch ranzig- ein Qualitättsmerkmal also.
Kurz gesagt, bringt es relativ wenig, modern vermahlenes Urgetreide, das viel gesünder als herkömmliches heutiges Vollkorn von gezüchteten Getreiden ist, zu konsumieren, wenn Nährstoffe beim Verabreiten schon futsch gehen. Noch sonderbarer, wenn man bedenkt, dass, wenn Weissmehl also Auszugs- auch Kuchenmehl produziert wird, alle guten Teile des Korns als Viehfuttrr verwendet wird. Die kriegen also die richtig guten Sachen, während wir meist nur das Innere und damit minderwertige des Kornes konsumieren.

So wurde aus einem überlebendwichtigem Grundnahrungsmittel, das den ganzen Tag sättigte und wodurch Menschen Kraft hatten für täglich schwerste Arbeiten, leere Kalorien und eigentlich ist es Stärke, die in Zucker umgewandelt wird und damit auch dem Darm nicht guttut. Auch ist Weissmehl nicht leichter verdaulich, wie immer gemeint wird von Ernährungsberatern, denn eigentlich ist da nicht viel zu verdauen, weil drinnen ist. Mangelerscheinungen also vorprogrammiert. Verglichen dazu, wie lange eine Semmel heute statt hält, ziemliches Superfood also. Für Leute aus dem Mittelalter oder die Ägypter, die bereits Kamut verwendeten, undenkbar, würden sie mit heutigem Gebäck konfrontiert.
