Moin miteinander bei - 2 Grad und immer noch winterlicher Landschaft
Gestern Rutschpartie erlebt am steilen Schleichweg zum Haus, noch ganz schockiert danach, füllte ich zwei Warenkörbe in Quiltshops.

Danach gings weiter mit Sticken- ganze 12 Stunden gestern, heute Abend werde ich fertig sein, obwohl Finger sehr zerstört sind mittlerweile.
Gestern habe ich ja einiges hier versäumt- Brotbacken im Gusseisentopf oder Dutchopfen. Ich backe 'frei' auf Pizzastein. Topf würde nur raten für Anfänger od. welche, die die Teigkonsitenz noch nicht draufhaben. Der Kostenpunkt, ließ mich aber rasch so gut werden, dass es ohne funktioniert aber aus Fehlern gelernt wurde. Borvacken ist eben doch auch ein wenig Wissenschaft, also Chemie.
Im mind. 30 min. vorgeheizten Topf wird d. Brotlaib mit Deckel durch Zugabe von 1-2 Eiswürfeln gebacken, nach ca. 10- 15 Minuten dann offen weiter gebacken, wobei Temp. von ca. 230 Grad auf etwa 210- 190°C reduziert werden kann- variiert je nach Ofen mitunter.
Vorteil: Brot muss quasi in die Höhe gehen, da im Top seitliches Entweichen unmöglich ist. Allerdings sei gesagt, richtiges Brotbacken, geht eben ohne Topf. Man soll ruhig Fehler machen dürfen, so lernt man. Die richtige Vorberietung vom Teig ist entscheidend. Teig sollte gutes Glutennetzwerk entwickelt haben, Wasser ordentlich aufgenommen worden sein, nicht mehr kleben, wenn richtig geknetet wurde. Maschinen können auch überkneten, Handkneten bietet sich an, um ein Gefühl zu bekommen. Zu Beginn weniger Wasser, als zuviel, sonst muss man viel mehr den Teig kneten, bis Hydration bzw. Wasserabsorbtion stimmt.
Btw. mein Brotteig geht nun in den Kühlscheank und wird irgendwann gegen Nachmittag gebacken. Einfach mit dem Pizzaschieber auf den Stein geschoben.
Habe einen schönen Vormittag einstweilen
