Reibradantrieb (Adlerette 430)
- stormy_weather
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Reibradantrieb (Adlerette 430)
Eine Verständnisfrage...
Bei dieser Adlerette 430 mit Reibradantrieb ist es so, dass man durch Verdrehen des Knebels (2) die Blech-Halterung um den Motor zum Handrad oder zum Aufspuler schwenkt.
Der Motor selbst ist wiederum in der Halterung beweglich gelagert und wird durch die Feder (1) an das Handrad gezogen.
Dazu ist die Feder eigentlich zu schwach, auch wenn ich sie schon gekürzt habe (vielleicht ist die Feder auch nicht mehr orignal).
Man könnte auch die Position des Motors durch Versetzen im Langloch (3) so ändern, dass der Motor in Transportposition gut am Handrad anliegt. Damit wäre aber die Feder ganz unnötig und man müsste wohl diese Position gelegentlich nachstellen.
Wie ist das gedacht?
Bei dieser Adlerette 430 mit Reibradantrieb ist es so, dass man durch Verdrehen des Knebels (2) die Blech-Halterung um den Motor zum Handrad oder zum Aufspuler schwenkt.
Der Motor selbst ist wiederum in der Halterung beweglich gelagert und wird durch die Feder (1) an das Handrad gezogen.
Dazu ist die Feder eigentlich zu schwach, auch wenn ich sie schon gekürzt habe (vielleicht ist die Feder auch nicht mehr orignal).
Man könnte auch die Position des Motors durch Versetzen im Langloch (3) so ändern, dass der Motor in Transportposition gut am Handrad anliegt. Damit wäre aber die Feder ganz unnötig und man müsste wohl diese Position gelegentlich nachstellen.
Wie ist das gedacht?
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Gruß,
Sven
Sven
Re: Reibradantrieb (Adlerette 430)
Wichtig ist vor allem, daß man den Motorkonus weiterhin "auskuppeln" kann.
Wenn er permanent über Tage oder länger gegen eine harte Oberfläche drückt, bildet sich ein "Standplatten" und die Maschine wird extrem laut, weil die flache Stelle dann immer wieder beim Aufsetzen einen Knall erzeugt.
Der Motorkonus hat ja die Oberfläche des Schwungrads ziemlich blank poliert.
Ich würde da mal von innen nach außen mit 120er Schleifpapier drübergehen, vielleicht paßt angeraut dann auch die Federspannung wieder.
Drauf achten, daß kein Schleifstaub in die Mechanik kommt.
Daß Deine Maschine brüchige Plastikbauteile hat, weißt Du sicher:
www.naehmaschinenverzeichnis.de/verzeic ... 0er-jahre/
https://www.naehmaschinenverzeichnis.de ... te-retten/
Wenn er permanent über Tage oder länger gegen eine harte Oberfläche drückt, bildet sich ein "Standplatten" und die Maschine wird extrem laut, weil die flache Stelle dann immer wieder beim Aufsetzen einen Knall erzeugt.
Der Motorkonus hat ja die Oberfläche des Schwungrads ziemlich blank poliert.
Ich würde da mal von innen nach außen mit 120er Schleifpapier drübergehen, vielleicht paßt angeraut dann auch die Federspannung wieder.
Drauf achten, daß kein Schleifstaub in die Mechanik kommt.
Daß Deine Maschine brüchige Plastikbauteile hat, weißt Du sicher:
www.naehmaschinenverzeichnis.de/verzeic ... 0er-jahre/
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- stormy_weather
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Re: Reibradantrieb (Adlerette 430)
Sie hat ja nichts gekostet und ist wirklich hübsch - sie wird nicht viel machen müssen.
Du sagst also auch, dass die Feder den Anpressdruck zustande bringen muss?
Du sagst also auch, dass die Feder den Anpressdruck zustande bringen muss?
Gruß,
Sven
Sven
Re: Reibradantrieb (Adlerette 430)
Wg. schlecht polierter Glaskugel kann ich natürlich nicht sagen, ob das die Original-Feder ist oder nicht ;-)
aber der notwendige Anpreßdruck sinkt natürlich an der angerauten Fläche.
Probier's und wenn das nicht reicht, dann muß halt eine stärkere Feder ran.
Es ist sicher eine weise Entscheidung, mit dieser Maschine nicht so Sachen wie acht Lagen Denim zu nähen...
aber der notwendige Anpreßdruck sinkt natürlich an der angerauten Fläche.
Probier's und wenn das nicht reicht, dann muß halt eine stärkere Feder ran.
Es ist sicher eine weise Entscheidung, mit dieser Maschine nicht so Sachen wie acht Lagen Denim zu nähen...
- ravemachine
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Re: Reibradantrieb (Adlerette 430)
Ja, die Nähmaschinen mit Reibradantrieb haben eine eingebaute Drehmomentbegrenzung. 
Viele Grüße
Paul
Paul
Re: Reibradantrieb (Adlerette 430)
Da ist auch Hebel dran zum Abheben vom Reibrad bei nichtbenutzung der Maschine. Wenn das vergessen wird ist das Reibrad, wie von Makatea bereits erwähnt, schnell unbrauchbar.
Damit das ganze funktioniert darf die Maschine auch nicht zu schwergängig sein !
Herzliche Grüsse vom Sputnik
Damit das ganze funktioniert darf die Maschine auch nicht zu schwergängig sein !
Herzliche Grüsse vom Sputnik
Re: Reibradantrieb (Adlerette 430)
Ja, wie von Sputnik angeregt, würde ich mal den Motor auskuppeln und ohne Garn mit Füßchen hoch energisch am Schwungrad drehen.
Die Maschine sollte deutlich nachlaufen, sonst würde ich nochmal mit Petroleum/Lampenöl so lange verharztes Öl aus der Maschine spülen,
bis sie wirklich butterweich läuft.
Gerade bei Maschinen mit brüchigen kraftübertragenden Teilen, wie bei den Adleretten, ist Leichtlauf nicht optional.
Durch Bruch kann es sehr viel schneller für die Maschine zuendegehen, als bei Vollmetall-Konstruktionen,
bei denen selbst übelst verwahrloste Maschinen extrem lange durchhalten, bis irgendwann die Lager endgültig ausgenudelt sind.
Die Maschine sollte deutlich nachlaufen, sonst würde ich nochmal mit Petroleum/Lampenöl so lange verharztes Öl aus der Maschine spülen,
bis sie wirklich butterweich läuft.
Gerade bei Maschinen mit brüchigen kraftübertragenden Teilen, wie bei den Adleretten, ist Leichtlauf nicht optional.
Durch Bruch kann es sehr viel schneller für die Maschine zuendegehen, als bei Vollmetall-Konstruktionen,
bei denen selbst übelst verwahrloste Maschinen extrem lange durchhalten, bis irgendwann die Lager endgültig ausgenudelt sind.
- stormy_weather
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Re: Reibradantrieb (Adlerette 430)
Danke für die Hinweise.
Einen Grund für den nicht so kräftigen Anlauf habe ich gefunden. Der Motor ist in seinem Käfig ja schwenkbar gelagert und diese Lagerung ist einstellbar (unten, bei abgenommener Bodenplatte). Nachdem ich da auch geschmiert und ein wenig mehr Spiel eingestellt habe, schwenkt der Motor jetzt leichter und die Feder tut ihren Dienst.
Nennenswert nachlaufen tut die Maschine aber nicht, ich werde das mit Petroleum versuchen zu verbessern, obwohl sie jetzt durchaus akzeptabel läuft, finde ich.
Einen Grund für den nicht so kräftigen Anlauf habe ich gefunden. Der Motor ist in seinem Käfig ja schwenkbar gelagert und diese Lagerung ist einstellbar (unten, bei abgenommener Bodenplatte). Nachdem ich da auch geschmiert und ein wenig mehr Spiel eingestellt habe, schwenkt der Motor jetzt leichter und die Feder tut ihren Dienst.
Nennenswert nachlaufen tut die Maschine aber nicht, ich werde das mit Petroleum versuchen zu verbessern, obwohl sie jetzt durchaus akzeptabel läuft, finde ich.
Gruß,
Sven
Sven