Antike Nähmaschine - "Hot oder Schrott"
Re: Antike Nähmaschine - "Hot oder Schrott"
Spannende Geschichte! Viel Glück bei der Wiederbelebung!
Liebe Grüße Kerstin.
- ravemachine
- Beiträge: 1988
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Re: Antike Nähmaschine - "Hot oder Schrott"
Das ist ja eine interessante Wendung.
Wenn also Liebscher die Nähmaschinen aus Sachsen bezog, dann könnte es tatsächlich eine Saxonia von Clemens Müler aus Dresden sein.
Siehe dazu bei Peter Wilhelm im Buch "Alte Nähmaschinen" auf Seite 100. Dieses Buch sei allen Nähmaschinenliebhabern ans Herz gelegt.
Clemens Müller Saxonia, 1886
Wenn also Liebscher die Nähmaschinen aus Sachsen bezog, dann könnte es tatsächlich eine Saxonia von Clemens Müler aus Dresden sein.
Siehe dazu bei Peter Wilhelm im Buch "Alte Nähmaschinen" auf Seite 100. Dieses Buch sei allen Nähmaschinenliebhabern ans Herz gelegt.
Clemens Müller Saxonia, 1886
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Viele Grüße
Paul
Paul
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rubberduck
- Beiträge: 313
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Re: Antike Nähmaschine - "Hot oder Schrott"
WO GEHOBELT WIRD FALLEN SPÄNE!
Hallo,
beim Zerlegen sind es bis jetzt "drei Späne":
- Ein gebrochenes Übertragungselement, was einfach zu reparieren ist und wohl auch von der "Schlacht-Nähmaschine" paßt.
- Den Nähkopf mit Nadelstange, Hubstange und Co hatte ich jetzt vier Tage in Petroleum eingelegt und in die Sonne gestellt. Davor, dazwischen und hinterher immer wieder mit Rostlöser eingesprüht.
Als ich die oberen "Schrauben" endlich überhaupt drehen konnte, hab ich weiter "Chemie" wirken lassen bis ich die "Schrauben" herausdrehen konnte. Dann habe ich mittels Zange am Vierkant von Nadel- und Hubstange ein wenig gehebelt und sah, daß sich da was bewegt. Aber mit welcher "Stange" anfangen? Ich entschied mich für die Nadelstange, da ja darauf auch die Kurvenscheibe verstiftet ist und somit als erstes auszubauen ist.
Dann nahm ich mein Hämmerchen und hab oben ein wenig zart geklopft, dann unten, wieder oben, dann unten, ... und dann machte es "Knack" und ein Stück von der Kurvenscheibe flog weg und der Vierkant der Hubstange stand plötzlich knapp einen Millimeter über das Gehäuse.
Ich habe dann erstmal die Reste der Kurvenscheibe "geborgen" (das weggeflogene Teile habe ich nicht wieder gefunden), zwecks eventuellen Nachbau, falls nicht noch irgendjemand sowas zufällig hat.
Nach paar weiteren zarten Hammerschlägen konnte ich die Nadelstange zerstörungsfrei herausnehmen, wie auch die Hubstange!
Das nächste Mal werde ich die Hubstange mittels Gripzangen oder Ähnlichem vor nicht beabsichtigten "Lösen" sichern.
- Nachdem ich der oberen und der nach unten gehenden Welle wieder "Bewegung eingefößt" habe, mußte ich mit Entsetzen feststellen, daß beim oberen Kegelrad zwei Zähne abgebrochen sind.
Ob ich diesen Schaden verursacht habe, kann ich nicht ausschließen, aber das ist eigentlich egal!!!
Eventuell eine Kurvenscheibe "von Hand zu Fertigen" ist schon eine richtige Herausforderung, aber bei solch einem Zahnrad muß ich kapitulieren!!!!
Mein Kopf begann dann zu arbeiten - Kapitulation GIBS NICHT! : Eventuell dort Material auftragen (schweißen, löten oder sonstwas und dann die Zähne feilen, .... )
Aber dann war Stillstand und ich begann wieder normal zu denken. Mir fiel ein, daß die Stichplatte identisch mit einer "normalen" Langschiffnähmaschine ist und warum sollte sie andere Kegelzahnräder bauen, wenn sie nichtmal was anderes für die Stichplatte bauen.
Ganz schnell habe ich dann die "Schlacht-Nähmaschine" gesichtet um festzustellen, daß Aussendurchmesser und Zähnezahl identisch sind und damit die Wahrscheinlichkeit sehr hoch ist, daß es paßt.
Auch der Ausbau ging reibungslos.
Ob der Innendurchmesser identisch ist, habe ich noch nicht gemessen, was aber egal ist: bei zu klein wird er aufgebohrt, bei zu groß wird eine Buchse gefertigt.
Jetzt muß auf jeden Fall die obere Welle demontiert werden - aber wie?
Beim Antriebszahnrad läßt sich nichts lösbares finden. Normal ist alles versplintet. Ich gehe schon davon aus, daß dieses Zahnrad versplintet ist, aber daß Das rechts daneben nicht zum Zahnrad gehört, sondern eine Hülste ist, worunter die Versplintung ist.
Also muß das rechte Kurvenrad irgendwie abnehmbar sein - also auch versplintet - wo ich aber noch nicht weiter geforscht habe.
Der Rest ist zu nahezu 95% zerstörungsfrei demontiert - die fehlenden 5% baten um eine "Extradusche" "Chemie", was sie auch bekommen haben!
Hier paar Bilder der demontierten Teile:
Speziell beim letztem Bild hätte ich nie gedacht, diese Teile nur annährend zerstörungfrei zu demontieren.
Was mich gewundert und erfreut hat, daß vielleicht/wahrscheinlich ein Großteil der Teile wieder Verwendung finden kann. Auch nach ordentlicher Reinigung/Instandsetzung werden dessen "Narben" einer sehr lange Vernachlässigung ersichtlich bleiben.
Auch werde ich die Nähmaschine mit dem "Fuß" nicht lackieren. Jeder Stückchen Originallack wird erhalten.
Sieht doch toll aus in nur "geölt"!
Wobei ich da noch was anderes finden muß und werde, um gleiche Optik ohne ölige Oberfläche zu erzielen.
Grüsse.
Hallo,
beim Zerlegen sind es bis jetzt "drei Späne":
- Ein gebrochenes Übertragungselement, was einfach zu reparieren ist und wohl auch von der "Schlacht-Nähmaschine" paßt.
- Den Nähkopf mit Nadelstange, Hubstange und Co hatte ich jetzt vier Tage in Petroleum eingelegt und in die Sonne gestellt. Davor, dazwischen und hinterher immer wieder mit Rostlöser eingesprüht.
Als ich die oberen "Schrauben" endlich überhaupt drehen konnte, hab ich weiter "Chemie" wirken lassen bis ich die "Schrauben" herausdrehen konnte. Dann habe ich mittels Zange am Vierkant von Nadel- und Hubstange ein wenig gehebelt und sah, daß sich da was bewegt. Aber mit welcher "Stange" anfangen? Ich entschied mich für die Nadelstange, da ja darauf auch die Kurvenscheibe verstiftet ist und somit als erstes auszubauen ist.
Dann nahm ich mein Hämmerchen und hab oben ein wenig zart geklopft, dann unten, wieder oben, dann unten, ... und dann machte es "Knack" und ein Stück von der Kurvenscheibe flog weg und der Vierkant der Hubstange stand plötzlich knapp einen Millimeter über das Gehäuse.
Ich habe dann erstmal die Reste der Kurvenscheibe "geborgen" (das weggeflogene Teile habe ich nicht wieder gefunden), zwecks eventuellen Nachbau, falls nicht noch irgendjemand sowas zufällig hat.
Nach paar weiteren zarten Hammerschlägen konnte ich die Nadelstange zerstörungsfrei herausnehmen, wie auch die Hubstange!
Das nächste Mal werde ich die Hubstange mittels Gripzangen oder Ähnlichem vor nicht beabsichtigten "Lösen" sichern.
- Nachdem ich der oberen und der nach unten gehenden Welle wieder "Bewegung eingefößt" habe, mußte ich mit Entsetzen feststellen, daß beim oberen Kegelrad zwei Zähne abgebrochen sind.
Ob ich diesen Schaden verursacht habe, kann ich nicht ausschließen, aber das ist eigentlich egal!!!
Eventuell eine Kurvenscheibe "von Hand zu Fertigen" ist schon eine richtige Herausforderung, aber bei solch einem Zahnrad muß ich kapitulieren!!!!
Mein Kopf begann dann zu arbeiten - Kapitulation GIBS NICHT! : Eventuell dort Material auftragen (schweißen, löten oder sonstwas und dann die Zähne feilen, .... )
Aber dann war Stillstand und ich begann wieder normal zu denken. Mir fiel ein, daß die Stichplatte identisch mit einer "normalen" Langschiffnähmaschine ist und warum sollte sie andere Kegelzahnräder bauen, wenn sie nichtmal was anderes für die Stichplatte bauen.
Ganz schnell habe ich dann die "Schlacht-Nähmaschine" gesichtet um festzustellen, daß Aussendurchmesser und Zähnezahl identisch sind und damit die Wahrscheinlichkeit sehr hoch ist, daß es paßt.
Auch der Ausbau ging reibungslos.
Ob der Innendurchmesser identisch ist, habe ich noch nicht gemessen, was aber egal ist: bei zu klein wird er aufgebohrt, bei zu groß wird eine Buchse gefertigt.
Jetzt muß auf jeden Fall die obere Welle demontiert werden - aber wie?
Beim Antriebszahnrad läßt sich nichts lösbares finden. Normal ist alles versplintet. Ich gehe schon davon aus, daß dieses Zahnrad versplintet ist, aber daß Das rechts daneben nicht zum Zahnrad gehört, sondern eine Hülste ist, worunter die Versplintung ist.
Also muß das rechte Kurvenrad irgendwie abnehmbar sein - also auch versplintet - wo ich aber noch nicht weiter geforscht habe.
Der Rest ist zu nahezu 95% zerstörungsfrei demontiert - die fehlenden 5% baten um eine "Extradusche" "Chemie", was sie auch bekommen haben!
Hier paar Bilder der demontierten Teile:
Speziell beim letztem Bild hätte ich nie gedacht, diese Teile nur annährend zerstörungfrei zu demontieren.
Was mich gewundert und erfreut hat, daß vielleicht/wahrscheinlich ein Großteil der Teile wieder Verwendung finden kann. Auch nach ordentlicher Reinigung/Instandsetzung werden dessen "Narben" einer sehr lange Vernachlässigung ersichtlich bleiben.
Auch werde ich die Nähmaschine mit dem "Fuß" nicht lackieren. Jeder Stückchen Originallack wird erhalten.
Sieht doch toll aus in nur "geölt"!
Wobei ich da noch was anderes finden muß und werde, um gleiche Optik ohne ölige Oberfläche zu erzielen.
Grüsse.
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Re: Antike Nähmaschine - "Hot oder Schrott"
Hast du es geschafft, die Welle zu ziehen und die Zahnräder zu tauschen? Das wäre phänomenal bei diesem Rost - und wenn, dann meine Glückwünsche dazu!!
Was ich bei so bösen Teilen mache, ich erwärme die Teile mit einem kleinen Gasbrenner, manchmal auch Heißluftpistole und bringe anschließend Petroleum oder WD40 auf/ein, um eventuelle minimale Ausdehnungen zwischen den Teilen durch die Erwärmung zu nutzen.
Damit habe ich schon sehr gute Erfahrungen gemacht.
Kennst du die Methode, Metall mit Leinöl zu streichen und das ganze dann mit offener Flamme "abzufackeln"? Das ergibt eine sehr haltbare Schicht mit einmaligem Outfit von schwarz-rauchig bis durchsichtig. Ich habe das mal von einem Stahlmöbel-Designer abgeguckt und später auch selbst ausprobiert an Zaunelementen.
Was ich bei so bösen Teilen mache, ich erwärme die Teile mit einem kleinen Gasbrenner, manchmal auch Heißluftpistole und bringe anschließend Petroleum oder WD40 auf/ein, um eventuelle minimale Ausdehnungen zwischen den Teilen durch die Erwärmung zu nutzen.
Damit habe ich schon sehr gute Erfahrungen gemacht.
Kennst du die Methode, Metall mit Leinöl zu streichen und das ganze dann mit offener Flamme "abzufackeln"? Das ergibt eine sehr haltbare Schicht mit einmaligem Outfit von schwarz-rauchig bis durchsichtig. Ich habe das mal von einem Stahlmöbel-Designer abgeguckt und später auch selbst ausprobiert an Zaunelementen.
Слава Україні! Ukraine-Direkthilfe: https://prytulafoundation.org/en oder: Spenden per SMS an RTL Kinderhilfe - 10 €/SMS 44844 Stichwort: "Ukraine"
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rubberduck
- Beiträge: 313
- Registriert: Do 27. Jun 2024, 15:28
Re: Antike Nähmaschine - "Hot oder Schrott"
Hallo,
habe mich um die Demontage der oberen Welle gekümmert, wo "in erster Linie" das defekte Zahnrad im Vordergrund stand. Ich habe noch die Versplintung auf beiden Seiten des Zahnrads abgebohrt, was aber keinen Erfolg für eine eventuelle zerstörungsfrei Demontage ergab. Bestimmt hätte ich noch mit Wärme und härteren Hammerschlägen Erfolg haben können. Ich habe darauf verzichtet, da sowas auch Schaden auf die noch zu verwendende Welle geben kann.
Ich habe im 180 Grad Winkel zwei Schniite längs des Zahnrades getätigt und es somit nicht zerstörungsfrei demontiert.
Auf der einen Seite ist ein leichter Längskratzer in der Welle, der wahrscheinlich von dem "neuen Zahnrad" überdeckt wird.
Hier auch ein Bild des "geteilten" defektem Zahnrads.
Um eine bessere Motivations-/ Entscheidungsgrundlage für das Ziel "Nähen" zu bekommen, habe ich mich um die Nadel-/und die Hubstange gekümmert und dessen Gehäuse. Es funktioniert mechanisch!!!
Auch fand ich auf allen drei genannten Bauteile die gleiche Kennzeichnung: "N254"
Natürlich fehlt da noch die "Kurvenscheibe", aber sollte sich nichts finden, dann werde ich sie "händisch" anfertigen.
Übrig blieb - als großes Problem - die weitere Demontage der oberen Welle. Bei der Scheibe des Kurbelantriebs für die Kurvenscheibe gibt es keinen Zugang des Gehäuses um dessen eventuelle Versplintung zu lösen.
Auf dem gegenüberliegendem Antriebszahnrad gibt es nichts Erkennbares, was auf eine Versplintung oder "Sonstwas" hinweist.
Annahme: Das Zahnrad wurde aufgeschrumpft.
"Wieauchimmer", da ist "großes Gerät aufzufahren" und nachzudenken, was man da macht. Mit verwendeten Abzieher kann man/habe ich schon aufgeschrumpfte Zahnräder mit einem Innendurchmesser von ca. 40mm nach dessen Erwärmung abgezogen.
Um das Zahnrad vor Schäden des harten Materials des Abzieher zu schützen, habe ich eine große Unterlegscheibe längsseits aufgetrennt und dazwischen gelegt.
Ich hab dann den Abzieher gut "vorgespannt" und dann "Wärme wirken lassen" und dann immer wieder ein wenig "nachgespannt" - bis zu einem Punkt, wo eigentlich ein aufgeschrumpftes Rad für diesen Abzieher eine "Kleinigkeit" sein sollte. Es blieb alles fest!
Den Abzieher habe ich mir vor ca. 35 Jahren gekauft und nutze ihn und kenne ihn.
Ich habe den Abzieher nicht demontiert und bin gespannt, was mich morgen erwartet.
Grüsse.
habe mich um die Demontage der oberen Welle gekümmert, wo "in erster Linie" das defekte Zahnrad im Vordergrund stand. Ich habe noch die Versplintung auf beiden Seiten des Zahnrads abgebohrt, was aber keinen Erfolg für eine eventuelle zerstörungsfrei Demontage ergab. Bestimmt hätte ich noch mit Wärme und härteren Hammerschlägen Erfolg haben können. Ich habe darauf verzichtet, da sowas auch Schaden auf die noch zu verwendende Welle geben kann.
Ich habe im 180 Grad Winkel zwei Schniite längs des Zahnrades getätigt und es somit nicht zerstörungsfrei demontiert.
Auf der einen Seite ist ein leichter Längskratzer in der Welle, der wahrscheinlich von dem "neuen Zahnrad" überdeckt wird.
Hier auch ein Bild des "geteilten" defektem Zahnrads.
Um eine bessere Motivations-/ Entscheidungsgrundlage für das Ziel "Nähen" zu bekommen, habe ich mich um die Nadel-/und die Hubstange gekümmert und dessen Gehäuse. Es funktioniert mechanisch!!!
Auch fand ich auf allen drei genannten Bauteile die gleiche Kennzeichnung: "N254"
Natürlich fehlt da noch die "Kurvenscheibe", aber sollte sich nichts finden, dann werde ich sie "händisch" anfertigen.
Übrig blieb - als großes Problem - die weitere Demontage der oberen Welle. Bei der Scheibe des Kurbelantriebs für die Kurvenscheibe gibt es keinen Zugang des Gehäuses um dessen eventuelle Versplintung zu lösen.
Auf dem gegenüberliegendem Antriebszahnrad gibt es nichts Erkennbares, was auf eine Versplintung oder "Sonstwas" hinweist.
Annahme: Das Zahnrad wurde aufgeschrumpft.
"Wieauchimmer", da ist "großes Gerät aufzufahren" und nachzudenken, was man da macht. Mit verwendeten Abzieher kann man/habe ich schon aufgeschrumpfte Zahnräder mit einem Innendurchmesser von ca. 40mm nach dessen Erwärmung abgezogen.
Um das Zahnrad vor Schäden des harten Materials des Abzieher zu schützen, habe ich eine große Unterlegscheibe längsseits aufgetrennt und dazwischen gelegt.
Ich hab dann den Abzieher gut "vorgespannt" und dann "Wärme wirken lassen" und dann immer wieder ein wenig "nachgespannt" - bis zu einem Punkt, wo eigentlich ein aufgeschrumpftes Rad für diesen Abzieher eine "Kleinigkeit" sein sollte. Es blieb alles fest!
Den Abzieher habe ich mir vor ca. 35 Jahren gekauft und nutze ihn und kenne ihn.
Ich habe den Abzieher nicht demontiert und bin gespannt, was mich morgen erwartet.
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Re: Antike Nähmaschine - "Hot oder Schrott"
Bist du dir wirklich sicher, das nichts versplintet und anschließend sauber geschliffen wurde?
Manchmal hilft es, die Stelle mit Gas zu erwärmen, dann sieht man den Splint etwas dunkler, bzw. den Rand.
Manchmal hilft es, die Stelle mit Gas zu erwärmen, dann sieht man den Splint etwas dunkler, bzw. den Rand.
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rubberduck
- Beiträge: 313
- Registriert: Do 27. Jun 2024, 15:28
Re: Antike Nähmaschine - "Hot oder Schrott"
Hallo,
die Welle ist ausgebaut, gereinigt und für den Widereinbau vorbereitet. Das Kegelzahnrad paßt ohne Änderungen perfekt!
Beim Ausbau habe ich umdisponiert: Ich habe die Versplintung des Kurvenrades gelöst. Zugang zum Splint erfolgte über den oberen Schlitz (siehe roten Pfeil). War aber nicht einfach und erfordert Geduld, da man fast nichts sieht.
Grüsse.
die Welle ist ausgebaut, gereinigt und für den Widereinbau vorbereitet. Das Kegelzahnrad paßt ohne Änderungen perfekt!
Beim Ausbau habe ich umdisponiert: Ich habe die Versplintung des Kurvenrades gelöst. Zugang zum Splint erfolgte über den oberen Schlitz (siehe roten Pfeil). War aber nicht einfach und erfordert Geduld, da man fast nichts sieht.
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- ravemachine
- Beiträge: 1988
- Registriert: Do 14. Dez 2023, 16:39
Re: Antike Nähmaschine - "Hot oder Schrott"
Super, freue mich, das der Ausbau der Welle so gut gelungen ist!
Das die Passung des Ersatzzahnrads passt, ist auch ein echter Glücksfall!
Das Lösen der Versplintung des Kurvenrades war dann wohl genau die richtige Idee.
Gab es nach dem Ausbauen noch ein "Anzeichen" einer Versplintung am hinteren Zahnrad, oder wurde das wirklich "nur" aufgeschrumpft?
Das die Passung des Ersatzzahnrads passt, ist auch ein echter Glücksfall!
Das Lösen der Versplintung des Kurvenrades war dann wohl genau die richtige Idee.
Gab es nach dem Ausbauen noch ein "Anzeichen" einer Versplintung am hinteren Zahnrad, oder wurde das wirklich "nur" aufgeschrumpft?
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Re: Antike Nähmaschine - "Hot oder Schrott"
"N254" wurde vermutlich bei der Anpassung der gefertigten Teile eingeschlagen, weil die Teile damals noch nicht alle universell austauschbar waren und deshalb gepaart gekennzeichnet wurden.rubberduck hat geschrieben: ↑Mi 1. Jul 2026, 20:33 Auch fand ich auf allen drei genannten Bauteile die gleiche Kennzeichnung: "N254"
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