Neu im Nähpark: Messerschmitt 54
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stormy_weather
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Neu im Nähpark: Messerschmitt 54
Was dem Autofan sein Fuhrpark, ist dem Nähmaschinenfreund doch sein Nähpark, oder?
Diese besondere Maschine mit dem lustigen Bart aus kleinen Hebelchen oben gab es für kleines Geld um die Ecke. Äußerlich sieht man ihr die Jahre kaum an, wenn man näher hinschaut, aber doch.
Da ist das Grün der Kunststoffteile eben doch nicht mehr ganz das des Lackes, an der Abdeckung der Nähstange ist ein wenig vom Kunststoff abgebrochen und die Blende um den Stichlängensteller, die ursprünglich aus Kunststoff war und vermutlich gebrochen, wurde mal durch ein Metallteil ersetzt, leider nun ohne Skala. Sonst aber doch ein schönes Teil.
Innen sah es nicht mehr ganz so gut aus. Da befand sich der Staub der vergangenen 60 Jahre, aber nicht mehr die kleinste Spur von Fett oder Öl.
Im Freiarm vor der Welle, die den Greifer antreibt, gab es eine besonders ekelhafte Menge an „Substanz“.
Die Maschine läuft zwar leise, aber nur unwillig und nur mit Hilfe an, und das änderte sich leider auch nach liebevollem Ölen aller Lagerstellen nicht. Vermutlich gibt es also noch mindestens eine weitere unwillige Lagerstelle, die ich bislang nicht gefunden habe (wenn jemand einen Tipp hat - gerne...).
Nach der Ursache für den schweren Gang muss ich also weiter suchen Der Keilriemen sieht auch nicht mehr taufrisch aus und der wird schwer zu finden sein,oder?
Und vorhin haben auch die beiden Entstörkondensatoren aufgegeben. Zwar nicht mit lautem Knall, aber dafür mit brodelnden Geräuschen.
Da gibt es also noch einige Baustellen...
Diese besondere Maschine mit dem lustigen Bart aus kleinen Hebelchen oben gab es für kleines Geld um die Ecke. Äußerlich sieht man ihr die Jahre kaum an, wenn man näher hinschaut, aber doch.
Da ist das Grün der Kunststoffteile eben doch nicht mehr ganz das des Lackes, an der Abdeckung der Nähstange ist ein wenig vom Kunststoff abgebrochen und die Blende um den Stichlängensteller, die ursprünglich aus Kunststoff war und vermutlich gebrochen, wurde mal durch ein Metallteil ersetzt, leider nun ohne Skala. Sonst aber doch ein schönes Teil.
Innen sah es nicht mehr ganz so gut aus. Da befand sich der Staub der vergangenen 60 Jahre, aber nicht mehr die kleinste Spur von Fett oder Öl.
Im Freiarm vor der Welle, die den Greifer antreibt, gab es eine besonders ekelhafte Menge an „Substanz“.
Die Maschine läuft zwar leise, aber nur unwillig und nur mit Hilfe an, und das änderte sich leider auch nach liebevollem Ölen aller Lagerstellen nicht. Vermutlich gibt es also noch mindestens eine weitere unwillige Lagerstelle, die ich bislang nicht gefunden habe (wenn jemand einen Tipp hat - gerne...).
Nach der Ursache für den schweren Gang muss ich also weiter suchen Der Keilriemen sieht auch nicht mehr taufrisch aus und der wird schwer zu finden sein,oder?
Und vorhin haben auch die beiden Entstörkondensatoren aufgegeben. Zwar nicht mit lautem Knall, aber dafür mit brodelnden Geräuschen.
Da gibt es also noch einige Baustellen...
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Gruß,
Sven
Sven
Re: Neu im Nähpark: Messerschmitt 54
Schönes Projekt, die Hebelchen scheinen zum Glück noch alle intakt zu sein.
Alles andere lässt sich ausbessern bzw. herrichtern.
Ist das Bröselzeuch am Greiferantrieb vom Schneckenrad oder getrocknetes Schmierfett...
Grüße Heinrich
Alles andere lässt sich ausbessern bzw. herrichtern.
Ist das Bröselzeuch am Greiferantrieb vom Schneckenrad oder getrocknetes Schmierfett...
Grüße Heinrich
Es ist nicht gut, wenn der Mensch alleine ist, mindestens eine Nähmaschine sollte er haben...
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stormy_weather
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Re: Neu im Nähpark: Messerschmitt 54
Schwer zu sagen, was das ist.
Der Greiferantrieb dahinter lässt sich erahnen, der schien mir intakt.
Der Greiferantrieb dahinter lässt sich erahnen, der schien mir intakt.
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Gruß,
Sven
Sven
Re: Neu im Nähpark: Messerschmitt 54
Dann dreht sich also der Greifer...
Grüße Heinrich
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stormy_weather
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Re: Neu im Nähpark: Messerschmitt 54
Ja, der dreht sich.
„Gefühlt“ sitzt der Widerstand auch im Bereich der Nähstange, da habe ich aber alles geölt.
Ich habe schon Sorge, dass die mal einen Schlag abbekommen hat und jetzt ein wenig krumm ist
„Gefühlt“ sitzt der Widerstand auch im Bereich der Nähstange, da habe ich aber alles geölt.
Ich habe schon Sorge, dass die mal einen Schlag abbekommen hat und jetzt ein wenig krumm ist
Gruß,
Sven
Sven
Re: Neu im Nähpark: Messerschmitt 54
Schwergang kommt zumeist vom Greifer.
Dessen Antrieb erst mal ordentlich von dem "Schmodder" befreien und ölen.
Die Nadelstange lässt sich auch relativ einfach "richten", falls sie doch verbogen sein sollte.
Grüße Heinrich
Dessen Antrieb erst mal ordentlich von dem "Schmodder" befreien und ölen.
Die Nadelstange lässt sich auch relativ einfach "richten", falls sie doch verbogen sein sollte.
Grüße Heinrich
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stormy_weather
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Re: Neu im Nähpark: Messerschmitt 54
Der dreht jetzt leicht, denke ich, zumindest kann ich seine Antriebswelle unten (soweit die Luft der Schnurkette das zulässt) mit zwei Fingerspitzen bewegen. Oben geht da nichts.
Aktuell verdächtige ich diesen Plastikhebel:
Ölig ist er, aber leicht zu bewegen scheint er sich nicht.
Aktuell verdächtige ich diesen Plastikhebel:
Ölig ist er, aber leicht zu bewegen scheint er sich nicht.
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Gruß,
Sven
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stormy_weather
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Re: Neu im Nähpark: Messerschmitt 54
Der verdächtigte Hebel ist tatsächlich die Ursache für die Schwergängigkeit.
Nach dem Ausbau (die obere Schraube hat -richtigerweise - ein Linksgewinde) lassen sich Nadelstange und Antrieb getrennt voneinander leichtfüßig bewegen.
Der Hebel, mit dem die Nadelstange gehoben und gesenkt wird, besteht aus einem flachen Nylon Stück und zwei außen balligen Hülsen. So wird auch eine Schwenkbewegung der Nadelstange beim Zickzack möglich.
Vermutlich ist der Kunststoff des Hebels mit den Jahren geschrumpft, so dass die Hülsen sich heute nur noch sehr mühevoll bewegen lassen.
Was tun?
Ich könnte das ganze Ding im Ofen schön warmmachen, in der Hoffnung, dass sich der Kunststoff entspannt?
Ich könnte zwei kleine Schlitze reinsägen, zum gleichen Zweck?
Ich könnte mit dem Dremel in den Löchern des Hebels herumfräsen?
Ich könnte die Metallhülsen einspannen und versuchen, sie mit feinem Schleifpapier etwas kleiner zu schleifen?
Nach dem Ausbau (die obere Schraube hat -richtigerweise - ein Linksgewinde) lassen sich Nadelstange und Antrieb getrennt voneinander leichtfüßig bewegen.
Der Hebel, mit dem die Nadelstange gehoben und gesenkt wird, besteht aus einem flachen Nylon Stück und zwei außen balligen Hülsen. So wird auch eine Schwenkbewegung der Nadelstange beim Zickzack möglich.
Vermutlich ist der Kunststoff des Hebels mit den Jahren geschrumpft, so dass die Hülsen sich heute nur noch sehr mühevoll bewegen lassen.
Was tun?
Ich könnte das ganze Ding im Ofen schön warmmachen, in der Hoffnung, dass sich der Kunststoff entspannt?
Ich könnte zwei kleine Schlitze reinsägen, zum gleichen Zweck?
Ich könnte mit dem Dremel in den Löchern des Hebels herumfräsen?
Ich könnte die Metallhülsen einspannen und versuchen, sie mit feinem Schleifpapier etwas kleiner zu schleifen?
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Gruß,
Sven
Sven
Re: Neu im Nähpark: Messerschmitt 54
Servus Sven. Würde es mit lwarm machen der Hülsen versuchen und im Kunststoff dann drehen bzw. den Kunststoff auch leicht erwärmen. Wenn nichts was hilft mach eine Skizze und ich druck Dir ein neues Teil.
Gruß Manni
Gruß Manni
Sammeln ist eine Krankheit ohne Aussicht auf Heilung, eine zunächst verborgene Krankheit, die später ununterbrochen mit heftigen, beinahe fieberhaften Anfällen fortschreitet.
Lamberto Vitali
Lamberto Vitali
Re: Neu im Nähpark: Messerschmitt 54
Den Kunststoff leicht zu bearbeiten halte ich für eine gut machbare Idee. Allerdings würde ich vorher noch mal nachschauen, ob nicht doch irgendwo verklebte und verharzte Rückstände dran kleben.
Wie verhält sich das Ganze im eingeölten Zustand?
Wie verhält sich das Ganze im eingeölten Zustand?
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