"Gegenentwurf" zum 3D Druck - Schiffchentreiberwellenkurbel Naumann Kl. 14
Verfasst: Do 17. Sep 2026, 20:19
Da ich keinen 3D Drucker besitze und auch keinen Platz für ein solches Gerät habe, muss ich mir zur Anfertigung diverser Teile anders behelfen.
Ausgangslage ist eine Naumann Klasse 14, bereits mit Gelenkfadenhebel, aber noch die frühe Variante: Links im Bild, rechts ist die letzte Bauform der Klasse 14!
Bei der besagten Variante besteht die Schiffchentreiberwellenkurbel wohl aus Zinkguss, welcher gerne zerbröselt.
Ich habe eine zweite Maschine mit demselben Problem.
(Bei der ersten Maschine war außerdem die Transporteurschubwellenkurbel defekt, gebrochen.)
Also habe ich mir aus China ein Vierkantprofil (16 mm) bestellt, um daraus eine neue Schiffchentreiberwellenkurbel zu "schnitzen": Eigentlich kommt es da in erster Linie auf die korrekten beiden Bohrungen an: Nach einiger Arbeit mit Feile schaut es dann so aus: In der Maschine: Nicht wirklich schön, aber für den zweiten Versuch...
(Der zweite, da mein Bohrständer schief eingestellt war, was mir erst anhand des Teils auffiel.)
Die Arbeit für die zweite Maschine schob ich eine ganze Weile vor mir her, was auch ganz gut war.
In der Zwischenzeit bekam ich nämlich eine sehr alte Naumann Klasse D4, die einen ungewöhnlichen Anschluss für die Scharniere für Tisch oder Schrank aufwies.
Im Nähmaschinenverzeichnis befindet sich ein Modell der D4, wo fast gleiche Verhältnisse herrschen, meine hat aber die Gewinde in der Arbeitsplatte.
Einen Adapter dafür hatte ich gleich im Kopf, die Vierkantprofile aus China hätten auch gepasst, aber mir widerstrebte es, für eine solch alte Nähmaschine Aluminium zu verwenden.
Also besorgte ich mir ein Vierkantprofil aus Baustahl (S235JR).
Die einzelnen Materialien, wenn man sich näher mit ihnen auseinandersetzt, sind wirklich sehr faszinierend, besonders Stahl hat die unterschiedlichsten Eigenschaften. Eine echte Wissenschaft für sich!
Hier der Ausgangsrohling, den ich bereits angebohrt habe: Das fertige Produkt schaut dann so aus: Ich hatte mal eine Diskussion, wo jemand Aluminium den Vorzug gab, weil es weicher ist und man es daher leichter bearbeiten kann.
Aluminium hat seine Vorzüge, aber ich bearbeite doch lieber Baustahl!
Es gibt für Aluminium spezielle Feilen, die ich nicht habe; was man wegen der geringeren Härte an Zeit spart, verliert man, weil man die Feilen ständig ausbürsten muss, weil sie sich mit Aluspänen dauernd zusetzen.
Das Problem hat man bei Stahl nicht, zudem kann man filigraner arbeiten, weil Stahl eben fester ist.
Beim Bohren habe ich das Gefühl, daß das Aluminium zu fließen beginnt, was die Arbeitsergebnisse auch nicht gerade verbessert.
Die Nähmaschine war mit dem Ersatz aus Aluminium natürlich wieder voll einsatzfähig, bei der zweiten Maschine bin ich noch nicht so weit, es spricht aber nichts dagegen, daß es genau so sein wird.
Ausgangslage ist eine Naumann Klasse 14, bereits mit Gelenkfadenhebel, aber noch die frühe Variante: Links im Bild, rechts ist die letzte Bauform der Klasse 14!
Bei der besagten Variante besteht die Schiffchentreiberwellenkurbel wohl aus Zinkguss, welcher gerne zerbröselt.
Ich habe eine zweite Maschine mit demselben Problem.
(Bei der ersten Maschine war außerdem die Transporteurschubwellenkurbel defekt, gebrochen.)
Also habe ich mir aus China ein Vierkantprofil (16 mm) bestellt, um daraus eine neue Schiffchentreiberwellenkurbel zu "schnitzen": Eigentlich kommt es da in erster Linie auf die korrekten beiden Bohrungen an: Nach einiger Arbeit mit Feile schaut es dann so aus: In der Maschine: Nicht wirklich schön, aber für den zweiten Versuch...
(Der zweite, da mein Bohrständer schief eingestellt war, was mir erst anhand des Teils auffiel.)
Die Arbeit für die zweite Maschine schob ich eine ganze Weile vor mir her, was auch ganz gut war.
In der Zwischenzeit bekam ich nämlich eine sehr alte Naumann Klasse D4, die einen ungewöhnlichen Anschluss für die Scharniere für Tisch oder Schrank aufwies.
Im Nähmaschinenverzeichnis befindet sich ein Modell der D4, wo fast gleiche Verhältnisse herrschen, meine hat aber die Gewinde in der Arbeitsplatte.
Einen Adapter dafür hatte ich gleich im Kopf, die Vierkantprofile aus China hätten auch gepasst, aber mir widerstrebte es, für eine solch alte Nähmaschine Aluminium zu verwenden.
Also besorgte ich mir ein Vierkantprofil aus Baustahl (S235JR).
Die einzelnen Materialien, wenn man sich näher mit ihnen auseinandersetzt, sind wirklich sehr faszinierend, besonders Stahl hat die unterschiedlichsten Eigenschaften. Eine echte Wissenschaft für sich!
Hier der Ausgangsrohling, den ich bereits angebohrt habe: Das fertige Produkt schaut dann so aus: Ich hatte mal eine Diskussion, wo jemand Aluminium den Vorzug gab, weil es weicher ist und man es daher leichter bearbeiten kann.
Aluminium hat seine Vorzüge, aber ich bearbeite doch lieber Baustahl!
Es gibt für Aluminium spezielle Feilen, die ich nicht habe; was man wegen der geringeren Härte an Zeit spart, verliert man, weil man die Feilen ständig ausbürsten muss, weil sie sich mit Aluspänen dauernd zusetzen.
Das Problem hat man bei Stahl nicht, zudem kann man filigraner arbeiten, weil Stahl eben fester ist.
Beim Bohren habe ich das Gefühl, daß das Aluminium zu fließen beginnt, was die Arbeitsergebnisse auch nicht gerade verbessert.
Die Nähmaschine war mit dem Ersatz aus Aluminium natürlich wieder voll einsatzfähig, bei der zweiten Maschine bin ich noch nicht so weit, es spricht aber nichts dagegen, daß es genau so sein wird.