inch hat geschrieben: ↑Mo 20. Jul 2026, 12:05
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Ich bin gespannt, ob wir auch noch den sächsischen Hersteller dieser Nähmaschine sicher benennen können.
Das wäre natürlich toll!!!
Habe heute Weiteres getägt für das Ziel Nähen. Da der beste Stoff-Transporteur den Stoff nicht geschoben bekommt, wenn die Flächen eine Glätte von 80er Schleifpapier haben durch den Rostbefall, habe ich diese poliert: Angefangen mit Schleifpapier mit einer Körnung von 80 und mich schrittweise bis 2000 vorarbeitet. Als "Finish" dann noch eine feine Schleifpaste und zur Versiegelung Autosol Chrompolitur.
Natürlich sieht man noch die "Rostnarben", was ich aber nicht schlimm finde.
Wichtig ist, daß alles schön glatt geworden ist!
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Bei der Grundplatte habe ich noch den ölgetränkten Rost auf Stelle ohne Lack weggeschliffen und diese Stellen mit schwarzer Rostschutzgrundierung mittels Lappen dünn betupft. Sieht garnicht so schlecht aus, finde ich.
Was nützt einem eine nähende Nähmaschine, wenn alles, was man genäht hat, verschmutzt ist durch rostiges Öl oder öligem Rost.
Auch habe ich mich dem Riß im Untergestell gewidmet. Schweißen oder Löten habe ich verworfen, da man mit nur etwas Pech auch Schaden anrichten kann. Ich habe mich für "Chemie" entschieden und zwar "HG-Power-Glue 2-Komponenten-Kleber Schweißnaht", mit dem ich schon gute Erfahrungen in anderen Bereichen gemacht habe.
Vor Verwendung habe ich den Bereich mittel einer in die Bohrmaschine eingespannten Kupferdrahtbürste gereinigt und angerauht. Da nicht auszuschließen war, daß es sich um mindestens einen gussähnlichen Werkstoff handelt und dieser durch meine Verwendung von Röstlöser und unterschiedlichen Ölen eventuell etwas davon in den Werkstoff gedrungen ist, habe ich den Bereich mittels Lötlampe leicht erwärmt. Und das war gut, da tatsächlich etwas Öl aus dem Werkstoff getreten ist. Dies habe ich dann mit einem mit Verdünnung getränkten Lappen weggewischt und das mehrfach wiederholt, bis kein Öl mehr "ausschwitzt".
Natürlich sieht man von innen dessen Reparatur. Aber von aussen ist nahezu nichts ersichtlich.
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Da sich die obere Welle bezüglich des Axialspiels gesetzt hat, habe ich es neu mittels Paßscheiben eingestellt. War ein Herantasten mit mehrfacher Montage und Demontage der Welle und des Nähkopfes bis sie so saß, wie ich es wollte: Nämlich möglichst weit rechts, damit das Lager des Kurbelzapfens möglichst weit in der Kurvenscheibe steht und gerade nichts verklemmt und natürlich das axiale Spiel nahezu NULL ist.
In diesem Zusammenhang habe ich alles - insbesondere den Nähkopf - nochmals penibel gereinigt und den Nähkopf mit Fließfett gefettet. Ein "Super-Zeug", kriecht in jede Ritze (sogar nach oben), ist druckbeständig und läuft nicht weg wie Öl. Kennen gelernt habe ich es bei der Instandsetzung des Getriebes meines Rasenmähertreckers (Alko T950).
Grüsse.
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