Naumann 65 Neu-Entwicklung von Seidel & Naumann im Jahr 1938
Verfasst: Di 3. Mär 2026, 21:48
Mir ist es nun gelungen, zur schon vorhandenen Naumann 65 eine originale Seidel & Naumann 65 aus der Vorkriegszeit zu kaufen.
Beide Nähmaschinen werde ich hier vergleichen und einige Katalog-Scans zeigen.
Im Gegensatz zu meinem Thread vom 1. Oktober 2025 werde ich das Thema hier in Ruhe abhandeln und es nicht wieder so zerpflücken lassen.
Ich habe mich schon immer über einige Naumann 65 Nähmaschinen gewundert, welche nach 1945 in den Handel kamen und das S&N Logo auf ihrer Grundplatte trugen.
Die Erzählung geht so, das die Naumann 65 nach dem WW II in der SBZ und späteren DDR entwickelt wurde, ihre Grundplatten mit dem S&N Logo anfangs für die Produktion nach 1945 aus alten Beständen verwendet wurden.
Siehe auch der Artikel über die Naumann 65 im Naehmaschinenverzeichnis
Richtig ist, das die Naumann 65 eine Weiterentwicklung der Naumann 60 ist, allerdings erblickte die Naumann 65 schon1938 das Licht der Welt.
Sie hatte noch ein etwas anderes Design, um die Stichlagen-Verstellung und den Überstich-Regler unterzubringen.
Ich bin sehr froh über diesen Katalog-Fund, welcher es mir nun möglich macht, auch bei diesem Thema etwas Licht ins Dunkle bringen zu können.
Dieser Hauptkatalog erschien kurz nach der Leipziger Frühjahrsmesse 1938, an anderer Stelle zeige ich ihn noch komplett: Diese Nähmaschine wurde grundsolide gebaut mit Königswelle.
Die beworbenen Gleason-Zahnräder sind den bei Pfaff gebauten Kegelzahnrädern ähnlich.
Ein interessantes Detail ist die schwingende Nadelstange, wodurch der Schräg-Einstich beim ZickZack vermieden wird und ein besseres Nahtbild erreicht werden kann.
Der Doppel-Umlaufgreifer war Standard, mit Elektromotor waren bis zu 2500 Stiche pro Minute vorgesehen.
Beide Nähmaschinen werde ich hier vergleichen und einige Katalog-Scans zeigen.
Im Gegensatz zu meinem Thread vom 1. Oktober 2025 werde ich das Thema hier in Ruhe abhandeln und es nicht wieder so zerpflücken lassen.
Ich habe mich schon immer über einige Naumann 65 Nähmaschinen gewundert, welche nach 1945 in den Handel kamen und das S&N Logo auf ihrer Grundplatte trugen.
Die Erzählung geht so, das die Naumann 65 nach dem WW II in der SBZ und späteren DDR entwickelt wurde, ihre Grundplatten mit dem S&N Logo anfangs für die Produktion nach 1945 aus alten Beständen verwendet wurden.
Siehe auch der Artikel über die Naumann 65 im Naehmaschinenverzeichnis
Richtig ist, das die Naumann 65 eine Weiterentwicklung der Naumann 60 ist, allerdings erblickte die Naumann 65 schon1938 das Licht der Welt.
Sie hatte noch ein etwas anderes Design, um die Stichlagen-Verstellung und den Überstich-Regler unterzubringen.
Ich bin sehr froh über diesen Katalog-Fund, welcher es mir nun möglich macht, auch bei diesem Thema etwas Licht ins Dunkle bringen zu können.
Dieser Hauptkatalog erschien kurz nach der Leipziger Frühjahrsmesse 1938, an anderer Stelle zeige ich ihn noch komplett: Diese Nähmaschine wurde grundsolide gebaut mit Königswelle.
Die beworbenen Gleason-Zahnräder sind den bei Pfaff gebauten Kegelzahnrädern ähnlich.
Ein interessantes Detail ist die schwingende Nadelstange, wodurch der Schräg-Einstich beim ZickZack vermieden wird und ein besseres Nahtbild erreicht werden kann.
Der Doppel-Umlaufgreifer war Standard, mit Elektromotor waren bis zu 2500 Stiche pro Minute vorgesehen.