Pfaff 335-H2-6/ 1B für Einfassarbeiten Vorstellung
Verfasst: Mo 2. Mär 2026, 22:14
Ich stelle hier eine Pfaff 335 "Spezialnähmaschine für Einfassarbeiten mit mitgehender Einfasshülse" vor.
Die größte Stichlänge beträgt 4,5 mm, was für Einfassarbeiten völlig ausreichend ist.
Die Einfasshülse ist mitgehend und der ganze Einfasser kann bei Bedarf nach vorne weggeklappt werden.
Hergestellt wurde sie von Pfaff im Jahr 1965 und war über die Jahre mit der Herstellung von Einfassarbeiten schafslederner Autositzbezüge beschäftigt. Erfreulich auch die noch originale Bandzuführung (ausser dem Teller).
Dem Einfasser vorgeschaltet ist eine Führung, damit das Einfassband den Einfasser wie gewünscht erreicht, gefertigt von Dürkopp-Adler.
Ich werde sie als Vorlage nehmen für breitere Einfassbänder: Sie ist auch mit dem originalen Fadenöler ausgestattet: Ihrem Baujahr gemäß ist das Kegelradgehäuse noch aus stabilem Zinkdruckguss gefertigt: Irgendwann in den letzten Jahren hatte ich das Glück sie zu kaufen und unterzog sie einer Grundüberholung, wobei nur sehr wenige Ersatzteile von mir ausgetauscht wurden, wie z.B. der Kulissenstein der Nadelstangenschwinge, die Buchsen der Hubwelle und dieselbige.
Eine originale neue Stichplatte nebst Transporteur bekam sie auch noch spendiert.
Alles andere konnte nachjustiert und dicht gestellt werden.
Ich hätte zwar das kleine H3 Setup montieren können, beließ sie aber bei H2, da mehr bedingt durch die Einfasser eh kaum Sinn macht.
Der Tisch ist abklappbar an der linken Hälfte, man kann bei Bedarf auch die Sitzposition wechseln. Die Pedale nahm ich von einer Pfaff 141 und passte sie an den Tisch an.
Der EFKA-Motor ist einer der letzten Generation, inzwischen ist auch EFKA in Insolvenz gegangen, zu meinem größten Bedauern.
Auch sie hatten keine Chance mehr, mit deutschen Arbeitskosten gegen billigste asiatische Konkurrenz zu bestehen.
Weil die Anschlusskabel dieser Efka-Steuerungen ohnehin sehr kurz und ohne Stecker sind, baute ich unter der Tischplatte vorn eine Steckdose an für zusätzliche Verbraucher und konfektionierte von dort das Steckerkabel für die 220 V Steckdose. Für das Steuerkabel des Positionierers fand ich eine Lösung, um die Maschine auch mit montiertem Positionierer abzuklappen und gegebenenfalls den Keilriemen wechseln zu können. Die PL 800 Leuchte brachte original nur ein ziemlich schwaches Blinzellicht, erfeulicherweise fand sich eine LED-Nachrüstung, welche nun fast schon zu hell ist.
Die größte Stichlänge beträgt 4,5 mm, was für Einfassarbeiten völlig ausreichend ist.
Die Einfasshülse ist mitgehend und der ganze Einfasser kann bei Bedarf nach vorne weggeklappt werden.
Hergestellt wurde sie von Pfaff im Jahr 1965 und war über die Jahre mit der Herstellung von Einfassarbeiten schafslederner Autositzbezüge beschäftigt. Erfreulich auch die noch originale Bandzuführung (ausser dem Teller).
Dem Einfasser vorgeschaltet ist eine Führung, damit das Einfassband den Einfasser wie gewünscht erreicht, gefertigt von Dürkopp-Adler.
Ich werde sie als Vorlage nehmen für breitere Einfassbänder: Sie ist auch mit dem originalen Fadenöler ausgestattet: Ihrem Baujahr gemäß ist das Kegelradgehäuse noch aus stabilem Zinkdruckguss gefertigt: Irgendwann in den letzten Jahren hatte ich das Glück sie zu kaufen und unterzog sie einer Grundüberholung, wobei nur sehr wenige Ersatzteile von mir ausgetauscht wurden, wie z.B. der Kulissenstein der Nadelstangenschwinge, die Buchsen der Hubwelle und dieselbige.
Eine originale neue Stichplatte nebst Transporteur bekam sie auch noch spendiert.
Alles andere konnte nachjustiert und dicht gestellt werden.
Ich hätte zwar das kleine H3 Setup montieren können, beließ sie aber bei H2, da mehr bedingt durch die Einfasser eh kaum Sinn macht.
Der Tisch ist abklappbar an der linken Hälfte, man kann bei Bedarf auch die Sitzposition wechseln. Die Pedale nahm ich von einer Pfaff 141 und passte sie an den Tisch an.
Der EFKA-Motor ist einer der letzten Generation, inzwischen ist auch EFKA in Insolvenz gegangen, zu meinem größten Bedauern.
Auch sie hatten keine Chance mehr, mit deutschen Arbeitskosten gegen billigste asiatische Konkurrenz zu bestehen.
Weil die Anschlusskabel dieser Efka-Steuerungen ohnehin sehr kurz und ohne Stecker sind, baute ich unter der Tischplatte vorn eine Steckdose an für zusätzliche Verbraucher und konfektionierte von dort das Steckerkabel für die 220 V Steckdose. Für das Steuerkabel des Positionierers fand ich eine Lösung, um die Maschine auch mit montiertem Positionierer abzuklappen und gegebenenfalls den Keilriemen wechseln zu können. Die PL 800 Leuchte brachte original nur ein ziemlich schwaches Blinzellicht, erfeulicherweise fand sich eine LED-Nachrüstung, welche nun fast schon zu hell ist.