Pfaff 230 - aussen Hui, innen ...
Verfasst: So 15. Feb 2026, 21:38
Hallo,
nach Weihnachten hatte ich mich entschlossen eine weitere Nähmaschine aus gekauftem Konvolut wieder "herzurichten": Die Wahl fiel auf eine Pfaff 230.
Nach äußerem Ansehen sollte es wohl recht schnell gehen.
Natürlich lief sie schwer, die Welle für die Betätigung des "ZickZack" war fest, die Nadel, der Fuß und der Greifer fehlten.
Also "keine große Sache" mit geringem finanziellem und handwerklichem Aufwand machbar, dachte ich.
Das Beschaffen eines Greifer für "Nicht-Unsummen" wurde zum Problem.
Ich habe dann mal bei temu und Aliexpress geschaut, was passen könnte. Der Erste war ein Fehlkauf, hat aber nur um die 6€ gekostet und wer weiß wofür man ihn nochmal braucht. Der Zweite (ca. 8€) passte schon besser, aber nicht richtig.
Er war "unten" einfach von Durchmesser zu groß und man konnte ihn nicht weit genug aufstecken.
Beim ersten zarten Abdrehen hatte ich noch die Hoffnung, die Schrauben - nach Abdrehen - weiter verwenden zu können.
Aber es mußte doch mehr abgedreht werden und es mußten auch Madenschrauben Verwendung finden. Natürlich nicht in Größen, wie sie habe (M4) - sondern Zoll. Gefunden habe ich tatsächlich solche Madenschrauben zu einem erschwinglichem Preis: 0,3€ pro Stück plus pauschal 5€ Versandkosten.
Ich habe dann "aus der Not eine Tugend gemacht": Ich habe geschaut, was es dort noch zu kaufen gibt und mein "Sortiment" für Schrauben und Co. aufgefüllt und ergänzt.
Das alles hat aber unendlich lange gedauert, so daß ich mich erst dieses Wochenende endlich an den Einbau des Greifers machen konnte.
Dann habe ich genäht: Es funktionierte alles - aber ich hatte immer wieder Stichaussetzer.
Dabei hatte ich eigentlich immer nur den "China-Greifer" und dessen Einstellung im Fokus. Ich weiß nicht, wie oft ich den Greifer neu eingestellt habe oder sogar anders eingestellt habe, um irgendwie einen "Effekt" zu haben.
Dadurch ergaben sich aber mehr Stichaussetzer.
Ich habe dann - auf Verzweiflung - einfach die Nadel ein wenig nach unten gesetzt. Beim Drehen "zurück" hat sie auf den Greifer aufgeschlagen und ich habe dann den Greifer nochmal neu eingestellt: Also ein wenig auf "spät" gedreht (siehe roter Pfeil im Bild)
Ohne Erwartungen habe ich dann wieder eine Nähprobe getätigt - und sie näht ohne Stichaussetzer!
Irgendwer muß wohl mal an der Nadelstange tätig gewesen sein und sie verstellt haben oder für eine andere Nadel eingestellt haben.
Fazit: Aus "mal eben fertig machen" wurde ein herausforderndes "Projekt" mit viel erworbenem Wissen, Erfahrung und dort besonders, daß selbst geänderte "Billig Chinateile" nicht das Problem sein müssen/sind.
Grüsse.
nach Weihnachten hatte ich mich entschlossen eine weitere Nähmaschine aus gekauftem Konvolut wieder "herzurichten": Die Wahl fiel auf eine Pfaff 230.
Nach äußerem Ansehen sollte es wohl recht schnell gehen.
Natürlich lief sie schwer, die Welle für die Betätigung des "ZickZack" war fest, die Nadel, der Fuß und der Greifer fehlten.
Also "keine große Sache" mit geringem finanziellem und handwerklichem Aufwand machbar, dachte ich.
Das Beschaffen eines Greifer für "Nicht-Unsummen" wurde zum Problem.
Ich habe dann mal bei temu und Aliexpress geschaut, was passen könnte. Der Erste war ein Fehlkauf, hat aber nur um die 6€ gekostet und wer weiß wofür man ihn nochmal braucht. Der Zweite (ca. 8€) passte schon besser, aber nicht richtig.
Er war "unten" einfach von Durchmesser zu groß und man konnte ihn nicht weit genug aufstecken.
Beim ersten zarten Abdrehen hatte ich noch die Hoffnung, die Schrauben - nach Abdrehen - weiter verwenden zu können.
Aber es mußte doch mehr abgedreht werden und es mußten auch Madenschrauben Verwendung finden. Natürlich nicht in Größen, wie sie habe (M4) - sondern Zoll. Gefunden habe ich tatsächlich solche Madenschrauben zu einem erschwinglichem Preis: 0,3€ pro Stück plus pauschal 5€ Versandkosten.
Ich habe dann "aus der Not eine Tugend gemacht": Ich habe geschaut, was es dort noch zu kaufen gibt und mein "Sortiment" für Schrauben und Co. aufgefüllt und ergänzt.
Das alles hat aber unendlich lange gedauert, so daß ich mich erst dieses Wochenende endlich an den Einbau des Greifers machen konnte.
Dann habe ich genäht: Es funktionierte alles - aber ich hatte immer wieder Stichaussetzer.
Dabei hatte ich eigentlich immer nur den "China-Greifer" und dessen Einstellung im Fokus. Ich weiß nicht, wie oft ich den Greifer neu eingestellt habe oder sogar anders eingestellt habe, um irgendwie einen "Effekt" zu haben.
Dadurch ergaben sich aber mehr Stichaussetzer.
Ich habe dann - auf Verzweiflung - einfach die Nadel ein wenig nach unten gesetzt. Beim Drehen "zurück" hat sie auf den Greifer aufgeschlagen und ich habe dann den Greifer nochmal neu eingestellt: Also ein wenig auf "spät" gedreht (siehe roter Pfeil im Bild)
Ohne Erwartungen habe ich dann wieder eine Nähprobe getätigt - und sie näht ohne Stichaussetzer!
Irgendwer muß wohl mal an der Nadelstange tätig gewesen sein und sie verstellt haben oder für eine andere Nadel eingestellt haben.
Fazit: Aus "mal eben fertig machen" wurde ein herausforderndes "Projekt" mit viel erworbenem Wissen, Erfahrung und dort besonders, daß selbst geänderte "Billig Chinateile" nicht das Problem sein müssen/sind.
Grüsse.