Dehnbarkeit von Anschlagkanten
Verfasst: Do 8. Jan 2026, 10:24
Eine zu feste Anschlagkanten, aber mitunter auch eine zu labberige, kennen viele Strickerinnen und Stricker.
Einmal muß sie ja zum Projekt passen. Und auch zum verwendeten Garn. Die Optik zählt natürlich auch. Aber vor allem die Funktion.
Also machen wir, was wir gelernt haben oder was in der Anleitung steht. Und irgendwie passt es nicht. So fangen wir an, nach Alternativen zu suchen.
Was aber oft außer Acht gelassen wird, ist die Ausführung der gewählten Technik.
Deshalb habe ich hier mal was zusammengestellt zur ausreichenden Dehnbarkeit bei Verwendung des Kreuzanschlags. Im Wesentlichen lässt sich das auf viele andere Anschlagarten übertragen.
Die Dehnung im Bereich der Anschlagkante wird durch zwei Elemente bestimmt:
Dehnung des Gestrickts selbst und
Dehnung der Anschlagkante.
Das eine wird jeweils durch das andere begrenzt.
Zunächst einmal das Beispiel eines Kreuzanschlags, einfach schnell mal gemacht und schön angezogen, so wie wir es als Anfänger bestimmt sehr erfolgreich gemeistert haben. Und hinterher konnte es kein Mensch nicht abstricken, ohne dabei die Finger und Nadeln abzubrechen und zu verbiegen. Hatten wir es doch geschafft, war die Kante ein ziemlich kurzes, festes Ding: Also wurde uns gelehrt, auf zwei Nadeln anzuschlagen, damit die Kante schön locker wird: So lässt es sich wunderbar abstricken. Es ergibt jedoch zwei Probleme: die Anschlagreihe erscheint mit zu großen, ausgeleierten, Maschen und wirklich dehnbar ist das auch nicht: (Wie Ihr seht: ich habe gewendet und die erste Reihe rechts gestrickt. Die Perlchen des Anschlags sind auf der Vorderseite.)
Fortsetzung folgt.
Einmal muß sie ja zum Projekt passen. Und auch zum verwendeten Garn. Die Optik zählt natürlich auch. Aber vor allem die Funktion.
Also machen wir, was wir gelernt haben oder was in der Anleitung steht. Und irgendwie passt es nicht. So fangen wir an, nach Alternativen zu suchen.
Was aber oft außer Acht gelassen wird, ist die Ausführung der gewählten Technik.
Deshalb habe ich hier mal was zusammengestellt zur ausreichenden Dehnbarkeit bei Verwendung des Kreuzanschlags. Im Wesentlichen lässt sich das auf viele andere Anschlagarten übertragen.
Die Dehnung im Bereich der Anschlagkante wird durch zwei Elemente bestimmt:
Dehnung des Gestrickts selbst und
Dehnung der Anschlagkante.
Das eine wird jeweils durch das andere begrenzt.
Zunächst einmal das Beispiel eines Kreuzanschlags, einfach schnell mal gemacht und schön angezogen, so wie wir es als Anfänger bestimmt sehr erfolgreich gemeistert haben. Und hinterher konnte es kein Mensch nicht abstricken, ohne dabei die Finger und Nadeln abzubrechen und zu verbiegen. Hatten wir es doch geschafft, war die Kante ein ziemlich kurzes, festes Ding: Also wurde uns gelehrt, auf zwei Nadeln anzuschlagen, damit die Kante schön locker wird: So lässt es sich wunderbar abstricken. Es ergibt jedoch zwei Probleme: die Anschlagreihe erscheint mit zu großen, ausgeleierten, Maschen und wirklich dehnbar ist das auch nicht: (Wie Ihr seht: ich habe gewendet und die erste Reihe rechts gestrickt. Die Perlchen des Anschlags sind auf der Vorderseite.)
Fortsetzung folgt.