Antike Nähmaschine - "Hot oder Schrott"
Re: Antike Nähmaschine - "Hot oder Schrott"
Schöne Patina mit den Rostnarben und dem vorsichtig aufgetupften Rostschutzgrund. 
Re: Antike Nähmaschine - "Hot oder Schrott"
Krass! Der Vergleich von verrostetem Fuß und nun blank geschliffenem!
Liebe Grüße Kerstin.
-
rubberduck
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Re: Antike Nähmaschine - "Hot oder Schrott"
Hallo,
habe mal wieder Ober-/und Unterteil miteinander "verheiratet" um zu sehen, ob die "Poliermaßnahmen" erfolgreich waren - und sie waren es
Erwartet habe ich aufgrund der Korrosion, daß bei Einstellung der kleinsten Stichlänge (Hebel ganz nach links) kein Stofftransport stattfindet, aber es findet einer statt!
(Und dafür werden diese "Langschiffchen-Maschinen" geliebt, weil man damit ganz fein Nähen kann!)
Davon "beflügelt" habe ich noch die "Steuerzeiten" eingestellt. Grob: Schiffchen ganz nach links und Nadelstange ganz nach unten mit einer beginnenden Angangsbewegung nach oben. Und dann noch die Nadelhöhe eingestellt und zwar möglichst tief, was bedeudet, daß bei oberster Stellung der Nadelhubstange und hochgestelltem Nähfuß die Spitze der Nadel nicht unter´m Nähfuß hervorragt.
Ich nehm´s vorweg: Sie hat heute noch nicht genäht.
Aber die genannte Grundeinstellung war erfolgreich: Der Oberfaden wird von der Spitze des Schiffchen "mitgenommen", verklemmt sich dann allerdings im Halter des Schiffchens:
Eigentlich war´s mir klar beim Verjüngen der Grundplatte des Schiffchenhalters (damit überhaupt das Schiffchen reinpaßt und sich bewegt), daß ein Faden es sehr schwer haben wird - wenn überhaupt - sich zwischen Halter und Schiffchen zu drängen.
Ich werd dann wohl weiter die Grundplatte des Schiffchenhalter Zehntel um Zehntel Millimeter verjüngen müssen bis dann der "Fadendurchlauf" einwandfrei funktioniert, aber trotzdem so, daß alles mit nicht mehr als nötig mit Spiel behaftet ist.
Hätt sie heute tatsächlich nur einen Stich gemacht, so wäre heute ein "gigantisch toller super mega geiler..... Tag".
"Leider" ist es nur ein "gigantisch super toller Tag" geworden!
Und ich kann euch endlich zeigen, wie sie wohl aussieht, wenn man damit genäht hat: Eingefädelter Oberfaden und ein Stück Stoff zwischen Nähfuß und Stichplatte!
Grüsse.
habe mal wieder Ober-/und Unterteil miteinander "verheiratet" um zu sehen, ob die "Poliermaßnahmen" erfolgreich waren - und sie waren es
Erwartet habe ich aufgrund der Korrosion, daß bei Einstellung der kleinsten Stichlänge (Hebel ganz nach links) kein Stofftransport stattfindet, aber es findet einer statt!
(Und dafür werden diese "Langschiffchen-Maschinen" geliebt, weil man damit ganz fein Nähen kann!)
Davon "beflügelt" habe ich noch die "Steuerzeiten" eingestellt. Grob: Schiffchen ganz nach links und Nadelstange ganz nach unten mit einer beginnenden Angangsbewegung nach oben. Und dann noch die Nadelhöhe eingestellt und zwar möglichst tief, was bedeudet, daß bei oberster Stellung der Nadelhubstange und hochgestelltem Nähfuß die Spitze der Nadel nicht unter´m Nähfuß hervorragt.
Ich nehm´s vorweg: Sie hat heute noch nicht genäht.
Aber die genannte Grundeinstellung war erfolgreich: Der Oberfaden wird von der Spitze des Schiffchen "mitgenommen", verklemmt sich dann allerdings im Halter des Schiffchens:
Eigentlich war´s mir klar beim Verjüngen der Grundplatte des Schiffchenhalters (damit überhaupt das Schiffchen reinpaßt und sich bewegt), daß ein Faden es sehr schwer haben wird - wenn überhaupt - sich zwischen Halter und Schiffchen zu drängen.
Ich werd dann wohl weiter die Grundplatte des Schiffchenhalter Zehntel um Zehntel Millimeter verjüngen müssen bis dann der "Fadendurchlauf" einwandfrei funktioniert, aber trotzdem so, daß alles mit nicht mehr als nötig mit Spiel behaftet ist.
Hätt sie heute tatsächlich nur einen Stich gemacht, so wäre heute ein "gigantisch toller super mega geiler..... Tag".
"Leider" ist es nur ein "gigantisch super toller Tag" geworden!
Und ich kann euch endlich zeigen, wie sie wohl aussieht, wenn man damit genäht hat: Eingefädelter Oberfaden und ein Stück Stoff zwischen Nähfuß und Stichplatte!
Grüsse.
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Re: Antike Nähmaschine - "Hot oder Schrott"
Gratulation zum "gigantisch super toller Tag" und der fast nähenden Maschine.
Den Rest schaffst du auch bald.
Den Rest schaffst du auch bald.
Re: Antike Nähmaschine - "Hot oder Schrott"
Hey! Den gigantisch tollen super mega geilen Tag schaffst Du auch noch! Herzlichen Glückwunsch bis hierhin!
Liebe Grüße Kerstin.
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rubberduck
- Beiträge: 313
- Registriert: Do 27. Jun 2024, 15:28
Re: Antike Nähmaschine - "Hot oder Schrott"
Hallo,
ich habe mich dazu entschlossen, den alten originalen Schiffchenhalter zu verwenden.
Das originale Schiffchen ist um etwa einen Millimeter kürzer und die Spitze leicht nach unten. Ich habe eins meiner "normalen" Schiffchen dahingehend ein wenig geändert.
Und obwohl der originale Schiffchenhalter noch nicht ordentlich gereinigt war, gelang der erste Fadenumlauf um das Schiffchen.
Davon beflügelt, habe ich eine Spule eingesetzt und mal geschaut, was passiert: Der Oberfaden hat den Unterfaden beim ersten Versuch nach oben geholt.
Dann wurd´s spannend! Seht selber:
Es ist zwar keine tolle Naht, aber sie näht!!!!
Jetzt bin ich nicht mehr im Bereich, die Funktion wieder herzustellen, sondern die Funktion zu verbessern.
Grüsse.
ich habe mich dazu entschlossen, den alten originalen Schiffchenhalter zu verwenden.
Das originale Schiffchen ist um etwa einen Millimeter kürzer und die Spitze leicht nach unten. Ich habe eins meiner "normalen" Schiffchen dahingehend ein wenig geändert.
Und obwohl der originale Schiffchenhalter noch nicht ordentlich gereinigt war, gelang der erste Fadenumlauf um das Schiffchen.
Davon beflügelt, habe ich eine Spule eingesetzt und mal geschaut, was passiert: Der Oberfaden hat den Unterfaden beim ersten Versuch nach oben geholt.
Dann wurd´s spannend! Seht selber:
Es ist zwar keine tolle Naht, aber sie näht!!!!
Jetzt bin ich nicht mehr im Bereich, die Funktion wieder herzustellen, sondern die Funktion zu verbessern.
Grüsse.
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rubberduck
- Beiträge: 313
- Registriert: Do 27. Jun 2024, 15:28
Re: Antike Nähmaschine - "Hot oder Schrott"
Hallo,
auch habe ich mir mal paar Details der Grundplatte angeschaut, die vielleicht für die Datierung wichtig sein könnten.
Sieht man sich die Einfräsungen (grüne Kreise) der Schiebeplatten an, so sind sie nicht identisch und machen den Anschein, daß sie händisch und nicht maschinell getätigt wurden.
Interessanter ist aber das Loch (roter Kreis). Hier hat sich der Hebel des Stofftransporteur durch die Grundplatte gearbeitet. Der Stofftransporteur liegt unterhalb der Grundplatte und ist ungefähr dort, wo die gelbe Umrandung ist. Auch wird er von unten eingebaut.
Auch ist interessant, wo eigentlich alles eben ist (blaue Umrandung)
Gefunden habe ich für die Datierung eine Clemens Müller mit einer ebenfalls 9-stelligen Seriennummer von 1878.
https://www.naemaschmiede.de/sammlung/d ... ns-saxonia
Was sehr gut paßt, ist der Gusskörper, aber vieles paßt auch nicht, insbesondere weil dessen Seriennummer vor der meiner ist.
Schaut man sich bei dieser Nähmaschine gleichen Bereich an, wo die blaue Umrandung wäre, stellt man fest, daß dort der Bereich verstärkt ist und eine Schiebeplatte verbaut ist. Hier wird schon der Stofftransporteur von oben eingebaut.
Auch sehen die Einfräsungen in den Schiebeplatte (Bereich grüne Kreise) wesentlich profesioneller aus.
Diese Nähmaschine muß neuer sein, sollte meine auch eine Clemens Müller gleichen Modells sein.
Ich könnte mir vorstellen, daß Libscher bei der Bestellung bei Clemens Müller quasi besch.... wurde. Ihm wurde nicht die aktuelle Ausführung des Modells geliefert, sondern veraltete Ausführungen aus nicht verkäuflichen Lagerbeständen. Ober Libscher hat speziell diese veralteten Ausführungen haben wollen und dafür einen günstigen Preis bekommen.
Wieauchmmer. Die Nähmaschinen bekamen erst dann ihre Seriennummer, was erklären täte, warum eine veraltete Ausführung laut Seriennummer ein neueres Baujahr hat.
Dies sind aber nur Mutmaßungen.
Grüsse.
P.S.: Intersessant wäre auch die Aufschlüsselung der Seriennummer, da ich mir nicht vorstellen kann, daß dies die fortlaufende Nummer ist, ein Teil der Nummer wird bestimmt etwas anderes bedeuten.
auch habe ich mir mal paar Details der Grundplatte angeschaut, die vielleicht für die Datierung wichtig sein könnten.
Sieht man sich die Einfräsungen (grüne Kreise) der Schiebeplatten an, so sind sie nicht identisch und machen den Anschein, daß sie händisch und nicht maschinell getätigt wurden.
Interessanter ist aber das Loch (roter Kreis). Hier hat sich der Hebel des Stofftransporteur durch die Grundplatte gearbeitet. Der Stofftransporteur liegt unterhalb der Grundplatte und ist ungefähr dort, wo die gelbe Umrandung ist. Auch wird er von unten eingebaut.
Auch ist interessant, wo eigentlich alles eben ist (blaue Umrandung)
Gefunden habe ich für die Datierung eine Clemens Müller mit einer ebenfalls 9-stelligen Seriennummer von 1878.
https://www.naemaschmiede.de/sammlung/d ... ns-saxonia
Was sehr gut paßt, ist der Gusskörper, aber vieles paßt auch nicht, insbesondere weil dessen Seriennummer vor der meiner ist.
Schaut man sich bei dieser Nähmaschine gleichen Bereich an, wo die blaue Umrandung wäre, stellt man fest, daß dort der Bereich verstärkt ist und eine Schiebeplatte verbaut ist. Hier wird schon der Stofftransporteur von oben eingebaut.
Auch sehen die Einfräsungen in den Schiebeplatte (Bereich grüne Kreise) wesentlich profesioneller aus.
Diese Nähmaschine muß neuer sein, sollte meine auch eine Clemens Müller gleichen Modells sein.
Ich könnte mir vorstellen, daß Libscher bei der Bestellung bei Clemens Müller quasi besch.... wurde. Ihm wurde nicht die aktuelle Ausführung des Modells geliefert, sondern veraltete Ausführungen aus nicht verkäuflichen Lagerbeständen. Ober Libscher hat speziell diese veralteten Ausführungen haben wollen und dafür einen günstigen Preis bekommen.
Wieauchmmer. Die Nähmaschinen bekamen erst dann ihre Seriennummer, was erklären täte, warum eine veraltete Ausführung laut Seriennummer ein neueres Baujahr hat.
Dies sind aber nur Mutmaßungen.
Grüsse.
P.S.: Intersessant wäre auch die Aufschlüsselung der Seriennummer, da ich mir nicht vorstellen kann, daß dies die fortlaufende Nummer ist, ein Teil der Nummer wird bestimmt etwas anderes bedeuten.
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Re: Antike Nähmaschine - "Hot oder Schrott"
Hallo rubberduck, die Verwandlung des Rostklumpens zu einer wieder nähenden Maschine ist dir tatsächlich gelungen - toll!
Was die Seriennummern angeht, denke ich auch, das ältere Maschinen preiswerter im Einkauf waren und diese deshalb von Libscher für den Export gekauft wurden.
Was die Seriennummern angeht, denke ich auch, das ältere Maschinen preiswerter im Einkauf waren und diese deshalb von Libscher für den Export gekauft wurden.
Слава Україні! Ukraine-Direkthilfe: https://prytulafoundation.org/en oder: Spenden per SMS an RTL Kinderhilfe - 10 €/SMS 44844 Stichwort: "Ukraine"
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rubberduck
- Beiträge: 313
- Registriert: Do 27. Jun 2024, 15:28
Re: Antike Nähmaschine - "Hot oder Schrott"
Hallo,
je mehr ich nach Langschiffchen Nähmaschinen schaue für die Datierung Meiner, desto mehr fallen mir Dinge auf, die meine nicht hat oder kann.
Beispiel Komfort:
Bei Meiner wird - im Original - die Nadel mittels Rändelschraube (roter Pfeil) justiert. Das eigentliche "richtige Befestigen" erfolgt mittels Schraubendreher über den Schlitz in der Rändelschraube. Wirklich gefunden habe ich sowas nicht! Im Zuge des Tauschs der Nadelstange habe ich dessen komfortablere Klemmung mit Flügelschraube verbaut, was aber jederzeit rückrüstbar ist.
Das Klappen der Grundplatte mitsamt Nähmaschine ist ja wichtig. Aber auch ist eine Arretierung wichtig! Bei meinen Recherchen fanden sich unterschiedlichste Varianten - aber eins hatten sie alle gemein: Es wurde kein Werkzeug gebraucht. Bei Meiner ist es eine Schlitzschraube (gelber Pfeil).
Bei der Nähmaschine ist alles original mit Keilsplinten verzapft gewesen - da bewegt sich nichts und schon garnicht wird sich da irgendwas radial verdrehen, daß sich die Steuerzeiten verändern.
Aber irgendwie -/wo muß man ja die "Steuerzeiten" einstellen und vielleicht auch testen. Mit meinem jetzigem Wissen weiß ich, daß nur ein Teil allem Drehendem einstellbar sein muß, um die Steuerzeiten ordentlich einzustellen. Bei meinen Maßnahmen für´s Nähen war es das ersetzte Kegelrad auf der oberen Welle, da ja für alles andere keine Möglichleiten der Einstellungen gab - alles mit Keilsplinten verzapft!
Wie wurden aber damals die Steuerzeiten eingestellt?
Auf dem doppeltem Kurvenrad mit Kurbelzapfen und "Gegengewicht" unterhalb der Grundplatte dessen dort hin führender Welle fanden sich neben gegenüberliegenden Bohrungen auch eine davon Seitliche mit Gewinde (gelber Pfeil): Dies diente mittelst Klemmen durch eine Schraube auf der Welle bestimmt der axialen Justierung nach erfolgreicher Einstellung der Steuerzeiten.
Und dann erfolgte die Bohrung für das Einsetzen des Keilsplints, die nicht wirklich gelang (roter Pfeil).
Diese Nähmaschine war nie ein "Prototyp", da man sich bei Solchem Optionen und Einstellmöglichkeiten "offen hält".
Vorstellen könnte ich mir auch, daß diese Nähmaschine eine eigens für Liebscher gebaute Nähmaschine war, die dessen Robustheit unterstreicht!
Tatsächlich ist es auch noch heute so - auch bei älteren Maschinen - das bei Überlastung als Erstes auf der Welle geklemmte Bauteile sich ein wenig radial verschieben und die Nähmaschine dann leider schlecht oder garnicht nähen.
Bei dieser Meiner Nähmaschine - im Original gesehen - gibt es nichts, was irgendwie nur im Ansatz die Chance hätte sich radial "verschieben" könnte!
Mittlerweile bin ich mir nicht mehr so sicher, ob "das Ziel: Nähen" wirklich die richtige Entscheidung war.
Grüsse.
je mehr ich nach Langschiffchen Nähmaschinen schaue für die Datierung Meiner, desto mehr fallen mir Dinge auf, die meine nicht hat oder kann.
Beispiel Komfort:
Bei Meiner wird - im Original - die Nadel mittels Rändelschraube (roter Pfeil) justiert. Das eigentliche "richtige Befestigen" erfolgt mittels Schraubendreher über den Schlitz in der Rändelschraube. Wirklich gefunden habe ich sowas nicht! Im Zuge des Tauschs der Nadelstange habe ich dessen komfortablere Klemmung mit Flügelschraube verbaut, was aber jederzeit rückrüstbar ist.
Das Klappen der Grundplatte mitsamt Nähmaschine ist ja wichtig. Aber auch ist eine Arretierung wichtig! Bei meinen Recherchen fanden sich unterschiedlichste Varianten - aber eins hatten sie alle gemein: Es wurde kein Werkzeug gebraucht. Bei Meiner ist es eine Schlitzschraube (gelber Pfeil).
Bei der Nähmaschine ist alles original mit Keilsplinten verzapft gewesen - da bewegt sich nichts und schon garnicht wird sich da irgendwas radial verdrehen, daß sich die Steuerzeiten verändern.
Aber irgendwie -/wo muß man ja die "Steuerzeiten" einstellen und vielleicht auch testen. Mit meinem jetzigem Wissen weiß ich, daß nur ein Teil allem Drehendem einstellbar sein muß, um die Steuerzeiten ordentlich einzustellen. Bei meinen Maßnahmen für´s Nähen war es das ersetzte Kegelrad auf der oberen Welle, da ja für alles andere keine Möglichleiten der Einstellungen gab - alles mit Keilsplinten verzapft!
Wie wurden aber damals die Steuerzeiten eingestellt?
Auf dem doppeltem Kurvenrad mit Kurbelzapfen und "Gegengewicht" unterhalb der Grundplatte dessen dort hin führender Welle fanden sich neben gegenüberliegenden Bohrungen auch eine davon Seitliche mit Gewinde (gelber Pfeil): Dies diente mittelst Klemmen durch eine Schraube auf der Welle bestimmt der axialen Justierung nach erfolgreicher Einstellung der Steuerzeiten.
Und dann erfolgte die Bohrung für das Einsetzen des Keilsplints, die nicht wirklich gelang (roter Pfeil).
Diese Nähmaschine war nie ein "Prototyp", da man sich bei Solchem Optionen und Einstellmöglichkeiten "offen hält".
Vorstellen könnte ich mir auch, daß diese Nähmaschine eine eigens für Liebscher gebaute Nähmaschine war, die dessen Robustheit unterstreicht!
Tatsächlich ist es auch noch heute so - auch bei älteren Maschinen - das bei Überlastung als Erstes auf der Welle geklemmte Bauteile sich ein wenig radial verschieben und die Nähmaschine dann leider schlecht oder garnicht nähen.
Bei dieser Meiner Nähmaschine - im Original gesehen - gibt es nichts, was irgendwie nur im Ansatz die Chance hätte sich radial "verschieben" könnte!
Mittlerweile bin ich mir nicht mehr so sicher, ob "das Ziel: Nähen" wirklich die richtige Entscheidung war.
Grüsse.
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.