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Re: Schwarze Anker RR

Verfasst: Do 14. Mai 2026, 02:42
von Makatea
Zumindest in älteren Betriebsanleitungen wird durchgängig empfohlen, an allen Ölstellen, (das ist überall, wo Metall auf Metall reibt), spätestens bei Schwergang mit Petroleum das alte Öl auszuspülen und erst nachdem Leichtlauf wiederhergestellt ist, mit Nähmaschinenöl zu schmieren.

Das ist von niedrigerer Viskosität als Motorenöl.

Maschinen, die damals noch für die Ewigkeit gebaut wurden, verzeihen sicher auch großzügig Abweichungen von idealen Schmiermethoden, aber gerade in kritischen Fällen ist es vielleicht nicht verkehrt, Ideallinie zu fahren...

Inch hat dazu ja hier auch schonmal einen sehr lesenswerten Grundlagenartikel verfasst:
viewtopic.php?t=1589

Re: Schwarze Anker RR

Verfasst: Do 14. Mai 2026, 15:07
von Ramses
Makatea hat geschrieben: Do 14. Mai 2026, 02:42 Das ist von niedrigerer Viskosität als Motorenöl.
Motoröle gibt es in verschiedenen Viskositäten!

Früher waren sogar (dünnflüssigere) Winteröle und (dickflüssigere) Sommeröle üblich.
Inzwischen bekommt man das hin, daß das Öl über einen weiten Temperaturbereich die notwendige Viskosität aufweist.

Ich verwende momentan ein uraltes Öl, das ich vor rund 35 Jahren bei Karstadt gekauft habe.
Einen 5 Liter Kanister 5W-30. Das war damals sicher das günstigste, ich wollte es für meine Fahrradkette.
Aus diesem Grund, weil es etwas dick ist, mische ich da Petroleum bei.