Re: ADLER Nähmaschine
Verfasst: Mi 28. Jan 2026, 16:28
Hallo AF1A
für´s Ölen kann man bei "Schwergängigkeit" Rostlöser, wie WD40 nehmen. Allerdings ist dessen Schmierwirkung nicht sehr dauerhaft. Es ist also für nicht wesentlich mehr als einem Probelauf geeignet.
Was auch sehr gut ist, ist "Waffenöl" wie von Balistol, was mittlerweile als "Universal" vertrieben wird. Es hat eine sehr gute Kriechfähigkeit und reinig auch gut.
Und danach für die eigentliche Ölung natürlich Nähmaschinenöl.
Dies ist die Reihenfolge, die ich bei "Schwergängigkeit" tätige.
Im Weitestens gilt auch der Spruch: "Viel hilft viel!", wobei dabei nicht die Menge gemeint sein soll, sondern wie oft man die Maschine ölt. Im Zweifelsfall und bei Maschinen, die lange nicht genutzt wurden, lieber die "Ölintervalle" zu kurz wählen.
Sollte trotz Rostlöser, Balistol und Nähmaschinenöl die Maschine immer noch schwergängig sein, nicht "das Prinzip Hoffnung" anwenden (O-Ton): "Das läuft sich schon ein.". Dann wirklich gezielt die Ursache suchen und beseitigen. Oft sind es nur Kleinigkeiten wie Verharzungen durch falsches Öl, welche man mit weiterer "Chemie" (wie beispielsweise Petrolium) und/oder Wärme beseitigen kann.
Ist sowas erfolglos, so wird man nicht um eine Teil-/Komplettzerlegung drum herum kommen, wie beispielsweise meine Pfaff 24, die sich aber sehr sträubte wieder Nähen zu wollen, um es nett zu formulieren - sie war ein kompletter Totalschaden.
Im erstellten Beitrag sieht man aber, daß selbst solch eine Maschine wieder Nähen kann ohne viele Ersatzteile zu benötigen. Und ohne meinem Mißgeschick die Instandsetzung sich hätte wesentlich einfacher gestaltet.
viewtopic.php?t=1999
"Geht nicht gib´s nicht" habe ich als Erfahrung dadurch erzielt und oft hilft auch der "China-Mann" bei Ersatzteilen.
In China soll wohl die höchste Anerkennung sein, wenn sie es kopieren/"abkupfern"!
Dann müssen unsere alten und uralten Maschinen wohl höchste Anerkennung bei den Chinesen geniesen.
Grüsse.
für´s Ölen kann man bei "Schwergängigkeit" Rostlöser, wie WD40 nehmen. Allerdings ist dessen Schmierwirkung nicht sehr dauerhaft. Es ist also für nicht wesentlich mehr als einem Probelauf geeignet.
Was auch sehr gut ist, ist "Waffenöl" wie von Balistol, was mittlerweile als "Universal" vertrieben wird. Es hat eine sehr gute Kriechfähigkeit und reinig auch gut.
Und danach für die eigentliche Ölung natürlich Nähmaschinenöl.
Dies ist die Reihenfolge, die ich bei "Schwergängigkeit" tätige.
Im Weitestens gilt auch der Spruch: "Viel hilft viel!", wobei dabei nicht die Menge gemeint sein soll, sondern wie oft man die Maschine ölt. Im Zweifelsfall und bei Maschinen, die lange nicht genutzt wurden, lieber die "Ölintervalle" zu kurz wählen.
Sollte trotz Rostlöser, Balistol und Nähmaschinenöl die Maschine immer noch schwergängig sein, nicht "das Prinzip Hoffnung" anwenden (O-Ton): "Das läuft sich schon ein.". Dann wirklich gezielt die Ursache suchen und beseitigen. Oft sind es nur Kleinigkeiten wie Verharzungen durch falsches Öl, welche man mit weiterer "Chemie" (wie beispielsweise Petrolium) und/oder Wärme beseitigen kann.
Ist sowas erfolglos, so wird man nicht um eine Teil-/Komplettzerlegung drum herum kommen, wie beispielsweise meine Pfaff 24, die sich aber sehr sträubte wieder Nähen zu wollen, um es nett zu formulieren - sie war ein kompletter Totalschaden.
Im erstellten Beitrag sieht man aber, daß selbst solch eine Maschine wieder Nähen kann ohne viele Ersatzteile zu benötigen. Und ohne meinem Mißgeschick die Instandsetzung sich hätte wesentlich einfacher gestaltet.
viewtopic.php?t=1999
"Geht nicht gib´s nicht" habe ich als Erfahrung dadurch erzielt und oft hilft auch der "China-Mann" bei Ersatzteilen.
In China soll wohl die höchste Anerkennung sein, wenn sie es kopieren/"abkupfern"!
Dann müssen unsere alten und uralten Maschinen wohl höchste Anerkennung bei den Chinesen geniesen.
Grüsse.