Mundlos 111
Mundlos 111
Im näheren Umkreis wurde eine Mundlos 111 verschenkt. Eine Geradstichmaschine die ursprünglich in einem Tisch mit Tretantrieb zu Hause war.
Vorn war wahrscheinlich jahrelang der Stoffstreifen für die Nadeln. Diese haben sich mit tiefen Kratzern im Metall des Arms verewigt.
Vorn war wahrscheinlich jahrelang der Stoffstreifen für die Nadeln. Diese haben sich mit tiefen Kratzern im Metall des Arms verewigt.
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Re: Mundlos 111
Sehr eindrucksvoll, so eine Maschine aus der Zeit vor dem definitiven Schluss des Herstellerwerks im Jahr 1945! Man möchte länger hinschauen...
Die Maschine hatte ja mal einen Tisch mit Gestell und Schublade. Schublade höchstwahrscheinlich abschließbar. In Nähmaschinen-Schubladen habe ich öfter auch "sachfremde" Dinge gefunden, Dinge, die "nichts für kleine Kinder" sind. Der Halter für Rasierklingen könnte so ein weggeschlossener Gegenstand sein. (So bewahre ich selber meinen Rasierklingen-Halter für das Glaskeramik-Kochfeld immer im tiefsten Untergrund einer Küchenschublade auf.)
emmi
Die Maschine hatte ja mal einen Tisch mit Gestell und Schublade. Schublade höchstwahrscheinlich abschließbar. In Nähmaschinen-Schubladen habe ich öfter auch "sachfremde" Dinge gefunden, Dinge, die "nichts für kleine Kinder" sind. Der Halter für Rasierklingen könnte so ein weggeschlossener Gegenstand sein. (So bewahre ich selber meinen Rasierklingen-Halter für das Glaskeramik-Kochfeld immer im tiefsten Untergrund einer Küchenschublade auf.)
emmi
Zuletzt geändert von emmi am Di 8. Sep 2026, 19:27, insgesamt 1-mal geändert.
Re: Mundlos 111
Sehr schöner Fund, sogar die Zubehörschachtel noch dabei!
Die 111 wurde 1926 eingeführt, dieses Exemplar wird aber zu Kriegszeiten entstanden sein,
denn das Medaillon mit dem Kopf von Heinrich Mundlos ist normalerweise vernickelt bzw. aus Messing.
Bei dieser hier scheint es lackiertes Stahlblech zu sein.
Die 111 wurde 1926 eingeführt, dieses Exemplar wird aber zu Kriegszeiten entstanden sein,
denn das Medaillon mit dem Kopf von Heinrich Mundlos ist normalerweise vernickelt bzw. aus Messing.
Bei dieser hier scheint es lackiertes Stahlblech zu sein.
Re: Mundlos 111
Es ist lackiertes Stahlblech, der Magnet haftet. Die Lackierung sieht bei flüchtigen hinschauen wie angelaufenes Messing aus.
Re: Mundlos 111
Ich habe den Tisch gesehen, er hatte einfache Schubladen ohne Schlösser.emmi hat geschrieben: ↑Di 8. Sep 2026, 10:50 Sehr eindrucksvoll, so eine Maschine aus der Zeit vor dem definitivem Schluss des Herstellerwerks im Jahr 1945! Man möchte länger hinschauen...
Die Maschine hatte ja mal einen Tisch mit Gestell und Schublade. Schublade höchstwahrscheinlich abschließbar. In Nähmaschinen-Schubladen habe ich öfter auch "sachfremde" Dinge gefunden, Dinge, die "nichts für kleine Kinder" sind. Der Halter für Rasierklingen könnte so ein weggeschlossener Gegenstand sein. (So bewahre ich selber meinen Rasierklingen-Halter für das Glaskeramik-Kochfeld immer im tiefsten Untergrund einer Küchenschublade auf.)
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emmi
Stimmt, die Nähtische waren der "Tresor" der Hausfrau.
- ravemachine
- Beiträge: 2020
- Registriert: Do 14. Dez 2023, 16:39
Re: Mundlos 111
Die Mundlos 111 ist eine schöne Zentralspulen-Haushalt-Nähmaschine mit Kurvenfadenhebel.
Dazu gab es ordentlich Zubehör, sogar eine Spule für eine Rundschiff-Nähmaschine ist dabei.
Sie hatte noch drei Schwestern:
Die Mundlos 112
ist eine Zentralspulen-Handwerker-Nähmaschine mit Kurvenfadenhebel.
Die Mundlos 113
ist eine Zentralspulen-Haushalt-Nähmaschine mit Gelenkfadenhebel
und die Mundlos 115 ist eine Zentralspulen-Haushalt-Nähmaschine mit Gelenkfadenhebel, zusätzlich mit versenkbarem Transporteur.
Dazu gab es ordentlich Zubehör, sogar eine Spule für eine Rundschiff-Nähmaschine ist dabei.
Sie hatte noch drei Schwestern:
Die Mundlos 112
ist eine Zentralspulen-Handwerker-Nähmaschine mit Kurvenfadenhebel.
Die Mundlos 113
ist eine Zentralspulen-Haushalt-Nähmaschine mit Gelenkfadenhebel
und die Mundlos 115 ist eine Zentralspulen-Haushalt-Nähmaschine mit Gelenkfadenhebel, zusätzlich mit versenkbarem Transporteur.
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Viele Grüße
Paul
Paul