No-Name Kräuselfuß, made in Japan. Verbogen?

Nadeln, Füsschen, Spuler, Spezial-Apparate, alles rund um die Nähmaschine.
sct_0
Beiträge: 31
Registriert: Sa 31. Jan 2026, 22:39
Wohnort: BaWü

Re: No-Name Kräuselfuß, made in Japan. Verbogen?

Beitrag von sct_0 »

Wir werden ja inzwischen ziemlich sd5 , ich habe in der Plauderecke aber auch keinen Thread gefunden, in den die Unterhaltung passt und wollte nicht extra für diesen Post einen neuen aufmachen.
Delilah-Rose hat geschrieben: So 22. Mär 2026, 08:19 Nicht alle älteren Singer Modelle (elektrisch) sind aus Plastik, ich habe etliche und die meisten davon sind aus Alu. Ein paar Hebelchen haben auch Plastikkappen, aber damit kann ich leben smile. Meine Singer Lieblingsmaschine elektr. ist die SInger 221 K
Die ist tatsächlich auch sehr schön!
Das nicht alle aus Plastik sind ist mir bewusst, ich meinte nur, dass das irgendwann üblicher wird und ab da geht mein Sammelinteresse auch runter.
Manni750 hat geschrieben: So 22. Mär 2026, 10:49 Wie Klaus geschrieben hat, die Singer 411G zum Beispiel. Eine ganz tolle Maschine mit sehr vielen Möglichkeiten. Robust. Allerdings auch jetzt noch recht hochpreisig. dodgy

Grüße Manni
Bobo hat geschrieben: So 22. Mär 2026, 17:14 Die Singer Slant-Shank-Maschinen sind z.B. bei uns in der Gegend eher rar und finden verhältnismäßig schnell neue Besitzer. Doch tendenziell ist es auch bei diesen Maschinen so, daß Modelle im Möbel mit ausschließlich Tretantrieb weniger gefragt sind. Außerdem gibt es Anbieter, die nicht wissen, daß die Maschinen gefragt sind oder einfach einen Haushalt auflösen wollen und sie für wenig Geld oder zu verschenken anbieten.
Wenn Du sonst eher Richtung Industriemaschinen gehen möchtest, wäre eine Maschine mit Automatikeinrichtung möglicherweise insofern interessant, daß sie komplexe Technik in einer Haushaltsmaschine zeigt.

Gegen so ein 400W-Modell hätte ich auch nichts einzuwenden. Ich habe eine gewisse Schwäche für umlaufende Fadengeber. Doch steht noch meine Phoenix da, der Tisch ist noch nicht überholt. Und einen Ehemann, den ich behalten möchte, habe ich auch. So habe ich erst kürzlich eine Singer zu verschenken ziehen lassen, es war aber vermutlich ein Singer 457-Modell:
Die paar slant-shank Maschinen die ich finden konnte sind tatsächlich sehr teuer. Ich schaue auch gerne auf ebay oder Kleinazeigen nach "nähmaschine" weil gerade die etwas seltsamen Maschinen von den Besitzern oft nicht richtig eingeordnet und dann wie du sagst günstig abgegeben werden. Da sehe ich immer wieder sehr allgemeine oder falsche Angebotstitel, kann man den Anbietern aber oft auch nicht verübeln.
Letztens habe ich eine "itzner" gesehen. Da hat der Verkäufer nicht registriert, dass die ersten paar Buchstaben einfach abgerieben waren. lol27
Auf der anderen Seite vom Spektrum hat man die ""Museumsstück"" Maschine, die weniger Lack als Rost hat und für die man dann bitte 150 Euro blechen soll. Um die Seriennummer wurde natürlich taktisch herumfotografiert und manchmal ist die Marke im Titel nicht mal die, die auf der Maschine steht. Sowas regt mich dann schon ein wenig auf.
Bei uns geht so langsam die Flohmarkt-Saison los, mal schauen ob sich da was finden wird.


Das mit dem Ehemann kommt mir bekannt vor, bin selbst seit 9 Jahren vergeben. Mein Partner findet die Sache mit den Nähmaschinen ziemlich cool. Ob die Folgen dieses Zuspruches auch gut genug abgeschätzt wurden... biggrin
inch hat geschrieben: So 22. Mär 2026, 12:51 Design ist natürlich immer Geschmackssache. smile
Die 301A sieht auch gut aus, keine Frage, sie kann aber "nur" Geradstich (den man fast immer nur braucht, aber manchmal ist ein dehnbarer Stich doch die bessere Wahl) und ist auch "nur" eine ganz normale Haushaltsnähmaschine.
Haushaltsnähmaschinen können tolle Allrounder sein, Industriemaschinen sind spezialisiert auf Eines, was sie dafür richtig gut können.
Und - mit der Zeit braucht man dann mehrere davon...alle wollen einen Tisch haben usw. - alles hat seine Vor- und Nachteile, nicht ausreichender Platz ist ihr natürlicher Feind! biggrin

Ich selbst habe mir u.a. eine 431G und eine 670G fertiggemacht und aufgehoben.
Diese Maschinen haben sehr wenig Plastik und sind sehr innovativ.
Ihr Laufgeräusch empfinde ich als nicht sonderlich laut, sie haben zudem einen Freiarm und ein praktisches Werkzeugfach mit Klappe an ihrem Anschiebetisch.
Manchmal werden ihre Motore kritisiert als zu laut oder nicht haltbar, selbiges kann ich nicht bestätigen.
Sollte ich sie hier noch nicht vorgestellt haben, muss ich das bei Gelegenheit mal nachholen.
Falls du dich für die 301A entscheidest, bin ich schon sehr gespannt auf die Vorstellung dieser Nähmaschine hier im Forum.
Das mit Platz wird für mich hoffentlich nicht ewig ein Problem sein. Bei vielen älteren Modellen ist die Basis der Maschine auch wenigstens einheitlich. Ich denke wenn Platz und Transportmöglichkeiten da sind werde ich mir mal einen wirklich schönen Tisch gönnen, und die Maschinen dann ab und an tauschen. Für alles wo man nicht einfach auswechseln kann muss ich dann halt überlegen wie ich unter der kritschen Masse von Nähtischen bleibe.
Aktuell ist mein Wissensstand was die tatsächlich Technik von Nähmaschinen angeht noch sehr gering, da läuft noch viel über "Ohhh, die Maschine sieht cool aus!".
Je mehr ich sehe und sammle, desto gezielter wird das dann irgendwann. War bei Orchideen und Spitzen auch so: Am Anfang funkelt mich alles an aber mit der Zeit wird die breite Masse uninteressant und dann sehe ich nur hier und da mal was, wo mein Herz ausschlägt.
Ich muss mir auch mal genauer anschauen, wie sich Nähmaschinen so entwickelt haben. Meine Intuition war, dass das linear sein müsste. Auf den Gedanken, dass Singer nach der 206 zB noch Maschinen rausgebracht hat, die nur gerade nähen können, wäre ich zB nie gekommen. Genauso ist mir auch noch nicht ganz klar, bei welchen Firmen inwieweit selbst entwickelt wurde, und welche einfach nur zB Singer kopiert haben.
Kommt alles noch.
Benutzeravatar
inch
Beiträge: 1804
Registriert: Di 19. Dez 2023, 14:58

Re: No-Name Kräuselfuß, made in Japan. Verbogen?

Beitrag von inch »

sct_0 hat geschrieben: So 22. Mär 2026, 19:48 Aktuell ist mein Wissensstand was die tatsächlich Technik von Nähmaschinen angeht noch sehr gering, da läuft noch viel über "Ohhh, die Maschine sieht cool aus!".
Je mehr ich sehe und sammle, desto gezielter wird das dann irgendwann. War bei Orchideen und Spitzen auch so: Am Anfang funkelt mich alles an aber mit der Zeit wird die breite Masse uninteressant und dann sehe ich nur hier und da mal was, wo mein Herz ausschlägt.
Ich muss mir auch mal genauer anschauen, wie sich Nähmaschinen so entwickelt haben. Meine Intuition war, dass das linear sein müsste. Auf den Gedanken, dass Singer nach der 206 zB noch Maschinen rausgebracht hat, die nur gerade nähen können, wäre ich zB nie gekommen. Genauso ist mir auch noch nicht ganz klar, bei welchen Firmen inwieweit selbst entwickelt wurde, und welche einfach nur zB Singer kopiert haben.
"Ohhh, die Maschine sieht cool aus!" finde ich absolut legitim und kenne ich auch von mir, so bin ich zu meinen Phoenix mit umlaufendem Fadenhebel gekommen, oder zur kleinen Featherweight, oder Freia oder, oder... biggrin
Selbst nach Jahren des Sammelns oder sich mit Nähmaschinen Beschäftigens kommt ab und zu mal eine, die mann dann unbedingt kennenlernen will - warum nicht, genau das ist auch der Spaß an der Sache.
In den anfangsjahren wurde viel kopiert.
Der Geradstich wird oft unterschätzt. Etwa 90 - 95 % aller Näharbeiten brauchen Geradstich, nur der Rest halt die dehnbaren oder andere spezielle Stiche.
Nähmaschinen, welche "nur" Geradstich können, gering zu schätzen, ist ein Irrglaube, dem ich selbst am Anfang meiner "Nähmaschinen-Karriere" aufgesessen bin... wink
Erwähnen möchte ich noch, das ganz besonders die Geradstich-Nähmaschine den absolut perfekten, akkuraten Geradstich hinlegen kann, einfach deshalb, weil sie nur dafür vorgesehen ist.
Слава Україні! Ukraine-Direkthilfe: https://prytulafoundation.org/en oder: Spenden per SMS an RTL Kinderhilfe - 10 €/SMS 44844 Stichwort: "Ukraine"
sct_0
Beiträge: 31
Registriert: Sa 31. Jan 2026, 22:39
Wohnort: BaWü

Re: No-Name Kräuselfuß, made in Japan. Verbogen?

Beitrag von sct_0 »

inch hat geschrieben: So 22. Mär 2026, 21:59
sct_0 hat geschrieben: So 22. Mär 2026, 19:48 Aktuell ist mein Wissensstand was die tatsächlich Technik von Nähmaschinen angeht noch sehr gering, da läuft noch viel über "Ohhh, die Maschine sieht cool aus!".
Je mehr ich sehe und sammle, desto gezielter wird das dann irgendwann. War bei Orchideen und Spitzen auch so: Am Anfang funkelt mich alles an aber mit der Zeit wird die breite Masse uninteressant und dann sehe ich nur hier und da mal was, wo mein Herz ausschlägt.
Ich muss mir auch mal genauer anschauen, wie sich Nähmaschinen so entwickelt haben. Meine Intuition war, dass das linear sein müsste. Auf den Gedanken, dass Singer nach der 206 zB noch Maschinen rausgebracht hat, die nur gerade nähen können, wäre ich zB nie gekommen. Genauso ist mir auch noch nicht ganz klar, bei welchen Firmen inwieweit selbst entwickelt wurde, und welche einfach nur zB Singer kopiert haben.
"Ohhh, die Maschine sieht cool aus!" finde ich absolut legitim und kenne ich auch von mir, so bin ich zu meinen Phoenix mit umlaufendem Fadenhebel gekommen, oder zur kleinen Featherweight, oder Freia oder, oder... biggrin
Selbst nach Jahren des Sammelns oder sich mit Nähmaschinen Beschäftigens kommt ab und zu mal eine, die mann dann unbedingt kennenlernen will - warum nicht, genau das ist auch der Spaß an der Sache.
In den anfangsjahren wurde viel kopiert.
Der Geradstich wird oft unterschätzt. Etwa 90 - 95 % aller Näharbeiten brauchen Geradstich, nur der Rest halt die dehnbaren oder andere spezielle Stiche.
Nähmaschinen, welche "nur" Geradstich können, gering zu schätzen, ist ein Irrglaube, dem ich selbst am Anfang meiner "Nähmaschinen-Karriere" aufgesessen bin... wink
Erwähnen möchte ich noch, das ganz besonders die Geradstich-Nähmaschine den absolut perfekten, akkuraten Geradstich hinlegen kann, einfach deshalb, weil sie nur dafür vorgesehen ist.
Das macht natürlich Sinn, ich habe auch selbst meine Singer 28, die nur Geradstich kann, mehr benutzt als meine moderne simple Singer, die ein paar Sonderstiche hat. Weil ich sie eben nicht brauche.
Man vergisst denke ich auch schnell, dass es bei Geradstich Qualitätsunterschiede geben kann, eben weil es *der Stich* ist, bzw man nimmt an, dass er dann ja schon durchperfektioniert sein muss. Aber du hast natürlich Recht, jeder Extra-Stich den eine Maschine kann, sorgt für mehr Mechanik die den Geradstich auch beeinträchtigen könnte.
Vielleicht mache ich mal einen Vergleich zwischen meinen Maschinen, an sich weiß ich nämlich garnicht, ob meine Singer 28 besser oder schlechter sticht als die moderne.

Da fällt mir ein, dass ich meinen Zick-Zack-Fuß noch vorstellen wollte. Der ist etwas moderner und sieht an so einer alten Singer echt witzig aus.
Strobel Klasse 144 (Pedal), Singer 28 (Handkurbel), Singer 15 (nackig), Singer 206 (Kniehebel), Singer Tradition, Noname Overlock
Antworten

Zurück zu „MASCHINENZUBEHÖR“